Das AC-Qualifizierungsprogramm 2017/2018 ist da

AC-Qualifizierungsprogramm 2017/2018
AC-Qualifizierungsprogramm 2017/2018

14.04.2017

Ab sofort können die neuen Lehrgänge des Automobil-Clusters gebucht werden. Digitalisierung steht im Mittelpunkt wirtschaftlicher und technologischer Entwicklungen. Diesen Trend hat auch das neue Qualifizierungsprogramm des Automobil-Clustersmit einem neu konzipier ten Lehrgang aufgegriffen.

Im Mittelpunkt des neuen Lehrganges DTM (Digital Transfer Manager) steht die Vermittlung von Kompetenzen zur Entwicklung einer Digitalisierungsstrategie für Ihr Unternehmen. Besonders die Autoindustrie legt hier ein enormes Tempo vor. Eine Neuauflage des SME (Sales Management for Engineers) in Zusammenarbeit mit der LIMAK Austrian Business School finden Sie ebenfalls als exklusives Angebot in diesem Programmbuch.

Ob Grundlagenwissen oder Spezialisierung: Machen Sie Gebrauch von den zukunftsorientierten Lehrangeboten im Qualifizierungsprogramm 2017/2018 und bieten Sie Ihren MitarbeiterInnen die höchsten Ausbildungsstandards in der Automobilindustrie. Alle Angebote können auch als Inhouse-Lehrgänge in den Unternehmen durchgeführt werden.

 

Download AC-Qualifizierungsprogramm 2017/2018 (pdf)

 

Online-Anmeldung zu den Lehrgängen und Seminaren

www.automobil-cluster.at/veranstaltungen


A2LT auf der JEC World Paris

Leichtbaumesse JEC World 2017 in Paris.
Leichtbaumesse JEC World 2017 in Paris.

21.03.2017

Von 14. bis 16. März präsentierte die Leichtbauplattform A2LT österreichische Kompetenzen auf der internationalen Leichtbaumesse JEC World 2017 in Paris.

Die Stärken des Netzwerkes wurden den knapp 40.000 internationalen Besuchern und Ausstellern der JEC World 2017 in Paris präsentiert. A2LT war am Gemeinschaftsstand der Außenwirtschaft Austria (Halle 6 / Stand S78) vertreten.
Auch zahlreiche Aussteller präsentierten ihr Dienstleistungsangebot und freuten sich über viele interessante Gespräche.

Die Messe gilt als weltweit größtes und wichtigstes Forum für Verbundwerkstoffe und erfreut sich seit Jahren eines steigenden Zuwachses sowohl an Besuchern als auch an internationalen Ausstellern.

Mehr Infos zur A2LT 


Höchste Effizienz für anspruchsvolle Composite-Prozesse

Erstmalig wird eine ENGEL Maschine auf der JEC world live produzieren. Auf einer insert Vertikalmaschine werden Organobleche in extremer Dünnwandtechnik zu Gehäuseteilen verarbeitet. Fotocredits: ENGEL Austria
Erstmalig wird eine ENGEL Maschine auf der JEC world live produzieren. Auf einer insert Vertikalmaschine werden Organobleche in extremer Dünnwandtechnik zu Gehäuseteilen verarbeitet. Fotocredits: ENGEL Austria

02.02.2017

Mit zahlreichen Produktbeispielen und einer Live-Demonstration präsentiert ENGEL AUSTRIA auf der JEC world vom 14. bis 16. März in Paris wegweisende Composite-Anwendungen und gibt Einblicke in aktuelle Entwicklungsprojekte. In seinem eigenen Technologiezentrum für Leichtbau-Composites in St. Valentin, Österreich, arbeitet der Spritzgießmaschinenbauer gemeinsam mit Partnerunternehmen und Universitäten intensiv daran, wirtschaftliche Verfahren für die Herstellung von Hochvolumen-Leichtbauteilen zu entwickeln.

Live vor Ort: Verarbeitung von Organoblechen in extremer Dünnwandtechnik

Ob Notebooks, Tablets oder Smartphones: Bei der Herstellung von Handhelds liegt der Schlüssel zu weniger Gewicht und mehr Stabilität im Einsatz innovativer Composite-Materialien für die Gehäuse. Ziel einer Entwicklungskooperation von ENGEL AUSTRIA, Bond-Laminates (Brilon, Deutschland) – einem Unternehmen der LANXESS Gruppe – und LEONHARD KURZ (Fürth, Deutschland) ist es, zudem die Fertigungseffizienz deutlich zu steigern. Am Messetand von Bond-Laminates (Halle 5A, Stand J11) zeigen die drei Partner-unternehmen das revolutionäre Ergebnis ihrer Arbeit: Die Spritzgießfertigung eines äußerst robusten, einsatzfertigen Gehäuses mit hochwertiger Oberfläche in extremer Dünnwand-technik. Mit einer Wanddicke von nur 0,6 mm zeigt das Demonstrationsteil komplett neue Möglichkeiten auf.

Es ist das erste Mal, das eine ENGEL Maschine auf der JEC world live produzieren wird. Die hochautomatisiert arbeitende Fertigungszelle wurde gezielt für die von Bond-Laminates und LEONHARD KURZ entwickelte und patentierte Materialkombination aus einem thermoplasti-schen endlosfaserverstärkten Halbzeug (Tepex) und der IMD-Folie ausgelegt. Zur großserientauglichen In-mould-Dekoration von thermoplastischen Verbundbauteilen integriert die Systemlösung drei Verarbeitungstechnologien: ENGEL organomelt zur Formgebung und Funktionalisierung von thermoplastischen endlosfaserverstärkten Halbzeugen (Organoblechen) im Spritzgießprozess, ENGEL variomelt zur Optimierung der Oberflächenqualität durch die variotherme Werkzeugtemperierung und In-Mould-Decoration (IMD) zur optischen und funktionalen Veredelung von Oberflächen direkt im Spritzgießwerkzeug. Das Herz der Fertigungszelle bilden eine ENGEL insert 500V/130 single Spritzgießmaschine mit einer Rol-le-zu-Rolle-IMD-Einheit, ein ENGEL easix Sechsachs-Roboter, der das komplette Halbzeug- und Fertigteilehandling übernimmt, und ein Infrarot-Ofen zum Aufheizen der Organobleche, der ebenfalls von ENGEL entwickelt und gebaut wurde.

„Nur wenn von Beginn an alle Materialien und Anlagenkomponenten exakt aufeinander ab-gestimmt werden, können wir sowohl hinsichtlich der Bauteileigenschaften als auch der Fertigungseffizienz das Optimum erreichen“, betont Peter Egger, Leiter des Technologiezent-rums für Leichtbau-Composites von ENGEL. Auch wenn bei der Prozessentwicklung Maschinenbauer, Materialexperten und weitere Unternehmen zusammenarbeiten, erhält der Kunde von ENGEL Turn-key-Lösungen aus einer Hand. Als Generalunternehmer trägt ENGEL die Gesamtverantwortung, was in vielen Fällen die Projektierung und Inbetriebnahme beschleunigt.

 

Download gesamte Pressemitteilung

 

ENGEL auf der JEC world 2017: Halle 5A, Stand P49 und am Messestand von Bond-Laminates: Halle A5, Stand J11

 

Quelle und Kontakt

Martin Streicher

Group Marketing Director

ENGEL AUSTRIA GmbH

Ludwig-Engel-Straße 1

A-4311 Schwertberg/Austria

Tel.: +43 (0)50/620-3800, Fax: -3009

 

Susanne Zinckgraf

Manager Public Relations

ENGEL AUSTRIA GmbH

Ludwig-Engel-Straße 1

A-4311 Schwertberg/Austria

PR-Office: Theodor-Heuss-Str. 85, D-67435 Neustadt/Germany

Tel.: +49 (0)6327/97699-02, Fax: -03


Leichtbau und Composite-Werkstoffe – Einzigartiges FH-Studium an der FH OÖ in Wels

12.12.2016

Im Herbst 2016 startete das neue FH-Bachelor-Studium „Leichtbau und Composite Werkstoffe“ an der FH OÖ Fakultät für Technik und Angewandte Naturwissenschaften in Wels. 20 Studienplätze wurden dafür vom Bund genehmigt. Dieses Vollzeit-Studium dauert 6 Semester und ist in dieser Form in Österreich einzigartig.

Es ist geplant den Studiengang Leichtbau und Composite-Werkstoffe am Montag unterrichtsfrei zu gestalten. Dies soll die Einbindung von Studenten aus der Industrie erleichtern. Studiengangsleiter DI Dr. Roland Hinterhölzl stellte das Konzept im Rahmen eines Plenumsmeetings der Leichtbauplattform A2LT 30 Partnerunternehmen aus der Industrie vor, welche genau die Zielgruppe für künftige Absolventen darstellen. Gerade im Bereich der Forschung kann die Kooperation der A2LT mit der FH OÖ genutzt werden, um die führende Position des Standorts weiter zu fördern. Ein ausführlicher Überblick zum Studiengang Leichtbau und Composite-Werkstoffe steht als Download zur Verfügung bzw. finden Sie weitere Informationen auf der Homepage der FH OÖ.


Lieferanteninnovationstag bei SAPCO: Automobil-Cluster OÖ zu Gast bei iranischer Autoindustrie

Vertreter des Automobil-Clusters und des AußenwirtschaftsCenters mit dem Top-Management des größten iranischen Automobil-Zulieferers SAPCO. Bild: Automobil-Cluster
Vertreter des Automobil-Clusters und des AußenwirtschaftsCenters mit dem Top-Management des größten iranischen Automobil-Zulieferers SAPCO. Bild: Automobil-Cluster
Cluster-Manager Wolfgang Komatz, MSc im Gespräch mit Top-Managern von SAPCO. Bild: Automobil-Cluster
Cluster-Manager Wolfgang Komatz, MSc im Gespräch mit Top-Managern von SAPCO. Bild: Automobil-Cluster

12.12.2016

Als Türöffner begleitete der Automobil-Cluster (AC) der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria in Kooperation mit dem AußenwirtschaftsCenter von 4. – 6. Dezember seine Partner zu einem Lieferanteninnovationstag nach Teheran. Der Einladung des iranischen Zulieferers SAPCO (Supplying Automotive Part Company) folgten acht Unternehmen aus Oberösterreich und anderen Bundesländern. Neben SAPCO hatten die Firmen auch die Gelegenheit, weitere Zulieferfirmen im Iran kennen zu lernen.

Wirtschaftslandesrat Dr. Michael Strugl: „Oberösterreichs Automobil-Zulieferer gehören zu den ersten, die im Iran gute Kontakte knüpfen. Dieser Vorsprung birgt wirtschaftlich viele Vorteile für den Einstieg am lukrativen iranischen Automobilmarkt.“

 

Wie schon bei anderen internationalen Lieferanteninnovationstagen hatten auch diesmal die Partner-Unternehmen des Clusters die Möglichkeit, mit ihren Technologien direkt beim Herstellern bzw. dem größten iranischen Zulieferer vorstellig zu werden. Beim VIP-Rundgang interessierte sich auch das Management von SAPCO für die österreichischen Technologien.

 

Österreichische Technologien gefragt

Besonders gefragt sind die innovativen Technologien aus Oberösterreich, denn der Iran hat nach der Aufhebung der Sanktionen einen großen Nachholbedarf. Anhand der Firmenprofile wählte SAPCO Unternehmen zur Präsentation in Teheran aus, deren Produkte und Dienstleistungen für eine Zusammenarbeit in Frage kamen. Interessant waren für SAPCO vor allem neue Technologien in den Bereichen Materialentwicklung, Produktionsprozesse, Modul- und Teilelieferanten, Werkzeug- und Anlagenbau sowie Engineering-Dienstleistungen. Unternehmen wie Fill, Rübig, Rehau, Rico, Starlim/Sterner u.a. nahmen die Chance wahr, erste Kontakte mit der Autoindustrie im Iran herzustellen. Organisiert wurde das Treffen vom Automobil-Cluster OÖ in Zusammenarbeit mit dem AußenwirtschaftsCenter, dem AC Styria und Bayern Innovativ. Karl Großalber ist für Starlim/Sterner in den Iran gereist: „Für uns waren die B2B Gespräche äußerst interessant, weil die Anforderungen ähnlich sind, wie auf anderen Märkten. Der iranische Markt befindet sich aber in einer besonderen Aufbruchsstimmung, was bedeutet, dass man noch sehr viel mitgestalten kann. Da wir das erste Mal im Iran sind, sind wir sehr froh über die ausgezeichnete Organisation durch den Automobil-Cluster.“

 

Weitere Iranische Unternehmen an AC-Partnerfirmen interessiert

Der Automobil-Cluster organisierte für die Teilnehmer neben der Technologiepräsentation bei SAPCO auch den Besuch weiterer automotiver Unternehmen in Teheran, wie Iran Khodro, dem größten Automobilhersteller im Nahen Osten. Für RÜBIG waren die Einzelgespräche durchaus erfolgreich. Peter Buchegger, der die Division RÜBIG Anlagentechnik am Lieferanteninnovationstag vertrat, ist zufrieden: „In unseren Gesprächen stellten wir fest, dass das Interesse der Iraner an unseren Technologien sehr groß ist und eine Zusammenarbeit durchaus möglich wäre. In manchen Bereichen müssten unterschiedliche Standards der Technologien aber angepasst werden. Ein Getriebehersteller, der zu Iran Khodro gehört, zeigte sich ebenfalls sehr interessiert an unseren Verfahren, die für seine geplante Produktion eines neuen Getriebes deutliche Vorteile bringen würden.“

Wolfgang Komatz, Manager des Automobil-Clusters traf in Teheran führende Manager von SAPCO und weiteren fünf wichtigen Zulieferern: „Wir werden die guten Beziehungen weiter ausbauen. Gemeinsam mit dem AußenwirtschaftsCenter pflegen wir die Kontakte und halten unsere Partnerfirmen weiter auf dem Laufenden über die Entwicklungen der Autoindustrie im Iran. Neben den Lieferanteninnovationstagen unterstützen wir auch Partner-Unternehmen, die sich im Iran niederlassen wollen, zusätzlich mit unserem Markteinstiegsprogramm „Roadmap to Iran“.

 

Iran unter den Top 10 der asiatischen Automobilindustrie

Im Jahr 2014 wurden 1,2 Millionen Autos, Busse und LKW produziert. Dies entspricht einem Wachstum von ca. 60 Prozent im Vergleich zu 2013 und ordnet den Iran als den 18. größten Automobilhersteller weltweit und an zehnter Stelle in Asien ein. Dieses Wachstum gegenüber 2013 ist mit den damaligen Sanktionen über den Iran erklärbar. Gleichzeitig hat das Industrieministerium die Automobilindustrie gestützt und es wurden Kaufbarrieren für inländisch produzierte Autos reduziert. Ca. 500.000 Menschen arbeiten in der Automobilindustrie und machen sie – nach der Ölindustrie - zum zweitgrößten Arbeitgeber im Land. Die größten iranischen OEMs sind Iran Khodro und Saipa, die der Automobil-Cluster bereits im September 2015 besuchte. Weiter will der Iran bis zum Jahr 2025 in Asien unter den Top 5 Automobilhersteller sein. Das würde eine jährliche Produktion von 3 Millionen Fahrzeugen bedeuten.

 

Rückfragen-Kontakt

Michael Herb, MSc (+43 732) 77 20-151 03, (+43 664) 600 72-151 03, michael.herb@ooe.gv.at  

 

Quelle

Oö. Landeskorrespondenz

Amt der Oö. Landesregierung

Direktion Präsidium

Abteilung Presse

4021 Linz, Landhausplatz 1


automotive.2016 in Linz: Neue Architektur für die Mobilität der Zukunft

Knapp 250 Teilnehmer aus der Zulieferbranche tauschten sich bei der automotive.2016 in Linz zu Themen wie Leichtbau, Digitalisierung, Design der neuen Mobilität und Internationalisierung aus. Foto: Automobil-Cluster
Knapp 250 Teilnehmer aus der Zulieferbranche tauschten sich bei der automotive.2016 in Linz zu Themen wie Leichtbau, Digitalisierung, Design der neuen Mobilität und Internationalisierung aus. Foto: Automobil-Cluster
Wolfgang Komatz, MSc, Manager des Automobil-Clusters OÖ. Foto: Automobil-Cluster
Wolfgang Komatz, MSc, Manager des Automobil-Clusters OÖ. Foto: Automobil-Cluster

06.10.2016

Zu seiner Jahreskonferenz „automotive.2016“ begrüßte der Automobil-Clusters der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria am 5. Oktober in Linz Vertreter der heimischen und internationalen Automobilwirtschaft. Zu diesem Austausch über die Zukunft der Mobilität kamen 250 Gäste aus der Branche in die voestalpine Stahlwelt.

Autos werden in Zukunft anders gebaut. Straßen werden andere Aufgaben bekommen und das Miteinander der Verkehrsteilnehmer wird im Mittelpunkt stehen. So lassen sich die bei der automotive.2016 diskutierten Zukunftsszenarien der Mobilität kurz zusammenfassen. Referenten von BMW Group, Morgan Motors, Continental Automotive und Magna Steyr zeigten ihre Konzepte der Mobilität von morgen. Großes Interesse fand auch das Thema Internationalisierung – der amerikanische Zuliefermarkt stand hier im Mittelpunkt.

 

Weniger Gewicht – mehr Möglichkeiten

Nach außen hin nicht sehr offensichtlich, jedoch ein unverzichtbarer Faktor für zukünftige energiesparende Fortbewegung ist der Leichtbau. Die Veränderungen in diesem Bereich werden sich nicht schlagartig im Straßenbild abzeichnen. Dennoch ist der Leichtbau ein wichtiger Beitrag zu einer neuen Gesamtarchitektur der Mobilität. Siegfried Kroll von der BMW Group stellte in diesem Zusammenhang die Leichtbaukonzepte von BMW vor, die bald den Weg von der Oberklasse in die Mittelklasse finden werden.

Ein inspirierender Beitrag zum Leichtbau kam von Charles Morgan, dem Gründer von Morgan Motors. Das Unternehmen fertigt seit Jahrzehnten in Handarbeit Fahrzeuge an, deren Struktur zu einem beachtlichen Teil aus Holz besteht. Ein Auto vom Tischler wird in der Serienfertigung zwar keinen Platz finden, dennoch lieferten die Ideen von Charles Morgan zum Thema „ Design und Handwerk in der Automobilfertigung“ interessante Ansätze.

 

Wird Wasser das neue Benzin?

Leichte Strukturen sind die Voraussetzung, um neuen Antriebsformen den Weg zu bereiten. Elektromotoren und alternative Energielieferanten wie z.B. die von Magna Steyr präsentierte Wasserstoffzelle als Energielieferant für den Elektromotor könnten nicht nur energiesparend sondern auch absolut emissionsfrei für die Fortbewegung auf unseren Straßen sorgen. Magna Steyr stellte auf der automotive.2016 den Prototypen eines Wasserstoff-Fahrzeuges sowie das zugrunde liegende Antriebskonzept vor. Die Infrastruktur mit Wasserstofftankstellen wäre vorhanden.

 

Straßenarchitektur: Von der Unterlage zum Datenversorger

Durch das Vernetzen von Fahrzeugen, Infrastrukturbetreibern und anderen Serviceanbietern in einem gewaltigen Datennetz, bekommt auch das Straßennetz neue Aufgaben. Ein Vernetzen der Fahrzeuge lässt sich nur umsetzen, wenn auch das Straßennetz dafür ausgerüstet ist. „Smart Cities – Smart Roads – Smart Maps“ stellte Jürgen Schweiger von Continental International in seinem Vortrag vor. Der Experte für Intelligent Transportation Systems zeigte in seinem Ausblick eine smarte Welt der Mobilität, auf die wir uns freuen dürfen.

Auch der Automobil-Cluster befasst sich mit der Entwicklung von smarten Elementen des Verkehrs. Mit der Initiative Connected Mobility des Automobil-Clusters gemeinsam mit dem IT-Cluster ist eine Plattform für Unternehmen aus dem automotiven und dem IT-Sektor entstanden, die eine intensive Zusammenarbeit zur Entwicklung neuer Komponenten für die Vernetzung ermöglicht. Die Initiative mit derzeit 25 Partnerunternehmen stellte sich mit neuen Ideen den Zulieferunternehmen auf der automotive.2016 vor. „Mit dieser Digitalisierungs-Offensive bereiten wir für unsere Partnerfirmen den Boden auf, damit innovative Technologien für die Autos der Zukunft kosteneffizient und zeitgerecht entstehen können“, so Automobil-Cluster Manager Wolfgang Komatz am Rande der Konferenz.

 

Internationalisierung tut österreichischen Firmen gut

Im Mittelpunkt der Podiumsdiskussion zum Thema „Internationalisierung“ stand der US-amerikanische Markt. Firmen wie Pollmann und Ebner Industrieofenbau sind seit Jahren/Jahrzehnten in den USA erfolgreich angesiedelt und diskutierten gemeinsam mit Experten des Außenwirtschaftscenters und Wirtschaftslandesrat Dr. Michael Strugl über die Vorteile, die ein US-Standort auch für den Standort Oberösterreich bedeuten kann. Besonders das gute Ansehen österreichischer Firmen sowie die Qualität der Produkte und die Innovationskraft der Technologien versprechen einen guten Erfolg für Unternehmen aus der Zulieferbranche, die sich für einen Gang in die USA interessieren.

 

Absprung in die Zukunft – Alexander Pointner zur Digitalisierung

Wer hoch hinaus will, kann auch im Sport nicht mehr auf die Digitalisierung verzichten. Alexander Pointner, ehemaliger Cheftrainer des österreichischen Schisprung-Nationalteams, gehört zu den Pionieren der Digitalisierung in Österreich. Er schilderte seine mutigen Ideen, als Trainer neue Wege mit neuer Technik zu gehen. Für die Vertreter der Automobilbranche zeigte Pointner seinen Zugang zur digitalen Mobilität anhand des voll digital ausgestatteten Tour-Busses des Schisprung-Nationalteams.

 

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Ultraleichte Hydraulikzylinder

Ultraleichte Hydraulikzylinder von MARK
Ultraleichte Hydraulikzylinder von MARK
Bild: MARK
Firmenchef Rudolf Mark und Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl präsentieren einen ultraleichten Hydraulikzylinder.
Innovation aus Oberösterreich: Firmenchef Rudolf Mark und Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl präsentieren einen ultraleichten Hydraulikzylinder.
Bild: Land OÖ/Kauder

04.10.2016

Herkömmliche Hydraulikzylinder werden meist aus Stahl erzeugt. Ein Metallrohr wird mit zwei Endteilen verschweißt bzw. verschraubt. MARK hat jeden Einzelteil des Zylinders neu durchdacht und konstruktions- und materialseitig optimiert. Die Zylinderrohre stellt MARK nun in einem patentierten Wickelverfahren aus Carbonfaser her.

Die Firma MARK in Spital am Pyhrn produziert seit 1920 Metall-Tiefziehteile. Im Jahr 2008 führte eine neue Idee – Hydraulikzylinder in Leichtbauweise – zur Gründung der MARK Hydraulik GmbH. Ob nun doppelwirkende Zylinder oder Plungerzylinder, die MARK Hydraulik GmbH entwickelt und konstruiert alle Arten Hydraulikzylinder. Das Besondere daran: die Zylinder von MARK sind deutlich leichter als herkömmliche Zylinder, dank verschiedener Entwicklungen mittlerweile um bis zu 70 Prozent.

Neu durchdachte patentierte Lösungen
Wie Stahl dehnt sich auch die Carbonfaser, sie wird daher nach dem Wickelvorgang und beim Zusammenbau gespannt. Sowohl für diese Vorspannung als auch für die Ölzuführung wurden bereits Patente erteilt. Bei den – ebenfalls patentierten – Endkappen griff Mark auf sein 100-jähriges Tiefziehwissen zurück. Diese tiefgezogenen Metallkappen kompaktieren den Carbonmantel an den Zylinderenden.

Deutliche Vorteile für Kunden
„Die höheren Anschaffungskosten werden durch die erhöhte Funktionalität und die Energieersparnis bei der Anwendung rasch ausgeglichen“, sagt Ing. Alfred Kindl, der bei MARK die Entwicklungen koordiniert. Denn neben dem reduzierten Gewicht, der schlanken Bauform und dem damit verbundenen einfacheren Einbau überzeuge die Kunden auch die weitgehende Korrosionsfreiheit der Zylinder, so Kindl.

MARK setzt auf Kooperation
Für die Entwicklung der ultraleichten Hydraulikzylinder setzte MARK auf ein Team aus Technikern, Metallurgen, Kunststoff-Spezialisten und Forschern. Die Zusammenarbeit mit Partnern aus der Industrie ist für das Unternehmen eine Selbstverständlichkeit. So ist MARK auch Mitglied in der Leichtbauplattform A2LT, Austrian Advanced Lightweight Technology. Partner aus der Plattform waren an der Entwicklung beteiligt.

www.markhydraulik.at


automotive.2016 zeigt die Modetrends der Autoindustrie: leicht und vernetzt

Leichtbau mit Holzkomponenten: Morgan 3Wheeler bei der automotive.2016 zu erleben. Fotocredit: Morgan Motor Company
Leichtbau mit Holzkomponenten: Morgan 3Wheeler bei der automotive.2016 zu erleben. Fotocredit: Morgan Motor Company

22.09.2016

Der Automobil-Cluster der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria erwartet zur Jahreskonferenz automotive.2016 am 5. Oktober 250 Gäste aus der heimischen und internationalen Automobil- und Zulieferbranche. BMW, Continental, Morgan Cars und MAGNA sind nur einige Unternehmen, die hochkarätige Referenten entsenden. Vernetztes und autonomes Fahren und Leichtbau stehen im Mittelpunkt der Konferenz. Special Guest: K.I.T.T.

Die Richtung, in die die Automobilindustrie geht, ist seit einiger Zeit klar. Mit welchem Tempo und welchen individuellen Lösungen das geschieht und was alles möglich ist, wenn neue Industriesparten in den Autobau miteinbezogen werden, ist nach wie vor eine spannende Vision. Die automotive.2016 in der voestalpine Stahlwelt in Linz gibt am 5. Oktober einen Einblick.

Die automotive.2016 bietet auch heuer wieder eine große Bühne für Zukunftsprojekte internationaler Automobilhersteller und Zulieferer. Die seit einigen Jahren dominierenden Themen Leichtbau und Digitalisierung nehmen auch 2016 den zentralen Part der Veranstaltung ein.

 

Morgan Car – das Auto vom Tischler

Mit einem speziellen Multimaterialmix machen die Fahrzeughersteller der Morgan Motor Company seit geraumer Zeit gute Erfahrungen im Leichtbau. Die High-End Fahrzeuge vereinen im Sinne des Leichtbaugedankens weithin übliche Materialien des Autobaus mit Holz. „Die Handwerkskunst im digitalen Zeitalter“ ist Thema des Vortrages von Charles Morgan, Miteigentümer von Morgan Motors. Er entfacht auch Gedanken über den Zusammenhang von Materialbearbeitung und unserem Verständnis von Materialien und besserem Design. Im Mittelpunkt steht der erneuerbare und leicht recyclebare Rohstoff Holz als tragender Leichtbauteil im Auto.

 

„Connected Mobility“: K.I.T.T und ICM

Ein Urgestein der „Connected Mobility“ wird die Teilnehmer der automotive.2016 in die fiktiven Anfänge der Vernetzung entführen. Der Fernsehliebling „Knight Industrial Two Thousand“, kurz K.I.T.T. war Ideengeber für viele Technologien, die wir heute bereits verwenden.

Österreichs klassische Automobil-Zulieferer im Netzwerk erwägen eine engere und kreative Zusammenarbeit mit der IT-Branche. In der Initiative Connected Mobility (ICM) arbeiten Unternehmen in mehreren durch den Automobil- und den IT-Cluster gemeinsam initiierten Themengruppen an Lösungen für das vernetzte Fahren eng zusammen und machen mit kreativen Ansätzen gemeinsame Entwicklungsschritte.

Aktuell sind in der Plattform 25 Partnerunternehmen aus dem Automobil- und dem IT-Cluster vertreten, die sich gerade zu Arbeitsgruppen in den Themenbereichen „Mobile Device Management Solutions“, „Integration Endpoints (Cloud Service Bus)“, „Device Agents“, „Übertragungstechnologien“ und „Digitalisierung des Kundenservices“ formieren. Ansätze, Kooperationen und der vorläufige Status Quo der Arbeitsgruppen werden bei der automotive.2016 präsentiert und mit dem Publikum diskutiert.

 

BMW Leichtbaukonzepte der Luxusklasse

Auch BMW kann im Leichtbau ein interessantes Konzept vorweisen, das auf der automotive.2016 vorgestellt wird. Was die obere Mittelklasse vom Luxussegment in Punkto Leichtbau gelernt hat und welche Lösungsansätze es für kostengünstigen Leichtbau gibt, berichtet Dipl.-Ing. Siegfried Kroll von der BMW Group, zuständig für Leichtbau und Gewicht, u.a. anhand des neuen 5er BMWs.

 

Das „Future Mobility“-Modell von Continental

Basis für die digitale Mobilität ist für den IT-Komponenten-Zulieferer Continental die Errichtung eines lückenlosen und robusten LTE-Netzes entlang der digitalen Autobahnen und in den Städten sowie die konsequente Weiterentwicklung in Richtung 5G-Technologie. Weiteres Grundelement ist ein klarer und fairer rechtlicher Rahmen für die Nutzung der Daten im vernetzten Fahrzeug.

Welche Faktoren das Modell von Continental einschließt, erläutert Dipl.-Ing. (FH) Jürgen Schweiger, Vice President ITS - Intelligent Transportation Systems der Continental Automotive GmbH. Sein Ausblick in die Zukunft trägt den Titel „Future Mobility – Smart Cities – Smart Roads – Smart Maps“. Die holistische Betrachtung der interagierenden Systeme soll dem Publikum die Möglichkeiten und das zu Erwartende näher bringen. Eine ganzheitliche Vernetzung und die über Fahrzeuge bereitgestellten Dienste werden nach den Vorstellungen von Continental Autoherstellern und deren Partnern völlig neue Ertragsmöglichkeiten erschließen.

 

www.automotive-conference.at

 

 

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AC-quarterly 3/2016: Leichtbau und Design - der permanente Ideenwettbewerb

AC-quarterly 3/2016

12.09.2016

Die neue Ausgabe der Quartalszeitschrift AC-quarterly ist da!

Auto-Designer haben neben der optischen Aufgabe auch eine wichtige Rolle für den Wohlfühlfaktor und die Emissionswerte eines Fahrzeuges. "Leichtbau und Design - der permanente Ideenwettbewerb" ist der Themenschwerpunkt des AC quarterly 3/2016.

 

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Oberösterreich bei den Wirtschaftsgesprächen in Alpbach

01.09.2016

Am 31. August fand in Alpbach die oberösterreichische Breakout Session zum Thema "Innovationsfähig Bleiben – Beispiel Wachstumsmarkt Leichtbau" statt. Leichtbau wurde als Zukunftsthema für Zentraleuropa diskutiert. Experten aus Österreich, Deutschland und Großbritannien gaben einen Überblick über die aktuelle und zukünftige Rolle von Zentraleuropa beim Thema Leichtbau. Veranstalter waren die oö. Wirtschaftsagentur, die Wirtschaftskammer Oberösterreich und die Industriellenvereinigung Oberösterreich. 

Jan Dannenberg, Berylls Strategy Advisors
explained that there are three reasons for the increasing importance of lightweight design in the automotive industry: To reach the CO2 targets, to compensate the additional weight of electric and hybrid vehicles as well as the additional weight of driver assistant systems and comfort equipment. The market of lightweight body design will increase until 2025 up to 100bn€. A stronger connection of material, process and function will be necessary to improve innovations. European OEMs and suppliers are innovation leaders, but China is on the rise. A global footprint will be more important in future to secure this position.

Robert Machtlinger, FACC
gave an interesting overview about the changes in aerospace market. Customer expectations and behavior regarding comfort and longer distance flights got more important. At the same time the cost structure of airlines changed significantly as fuel prices increased and ticket prices decreased. As a consequence the composite demand in airplanes was growing in the last years. He pointed out that a mass production with a fully automated manufacturing and inspection of structures made out of composite will be one of the future challenges. New materials and technologies will be necessary to meet the needs of the industry regarding efficiency

Peter Pirklbauer, Airbus
gave a deep insight in the possibilities of 3D printing as well as the current applications at Airbus. The advantages of 3D printing are obvious: less usage of material and energy, greater design freedom as well as independently of number of units. Nevertheless numerous topics have to be solved such as usable materials. Airbus uses the “LaserCUSING” technology which allows the usage of several metal materials, such as titanium alloys. The manufacturing process is fully digitally. Pirklbauer predicted a fast increase of 3D printing within the next years. He summarized that this technology will replace or complement conventional manufacturing methods in many industries such as vehicle construction, manufacturing and engineering which are important for Central Europe.

Amar Affan, AFFAN
innovative Structures, lighted lightweight construction from the perspective of architecture. He gave interesting case examples of innovate lightweight architecture with carbon fibre usage in the structure and gave an overview about the production methods, possibilities, maintenance as well as the problems and current borders. A comparison of traditional construction methods with structural carbon constructions shows the various options as well as the advantages of each method regarding design, flexibility, construction time and costs. A glance at the past illustrates how the structural composite production started.

Presentation of Amar Affan

In future the importance of lightweight design will increase in many industries. New production methods and applications will open new opportunities. Central Europe is now one of the innovation leaders, but other regions are catching up. The ongoing efforts need to be strengthened to stabilize the current position.


Technologiegespräche beim Forum Alpbach: Zukunftsthema Leichtbau

(v.l.) Oö. Forschungs-Landesrat LH-Stv. Mag. Thomas Stelzer, die Tiroler Wirtschafts-Landesrätin Patrizia Zoller-Frischauf, oö. Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl und Staatssekretär Dr. Harald Mahrer beim oö. Abendempfang im Rahmen des Forums A
(v.l.) Oö. Forschungs-Landesrat LH-Stv. Mag. Thomas Stelzer, die Tiroler Wirtschafts-Landesrätin Patrizia Zoller-Frischauf, oö. Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl und Staatssekretär Dr. Harald Mahrer beim oö. Abendempfang im Rahmen des Forums Alpbach; Foto: APA-Fotoservice/Pichler

29.08.2016

Der international besetzte Arbeitskreis zum Thema "Zukunftstechnologie Leichtbau“ war Highlight des Oberösterreich-Programms bei den diesjährigen Technologiegesprächen im Rahmen des Europäischen Forum Alpbach von 24. bis 26. August. Den gesellschaftlichen Höhepunkt bildete der schon traditionelle Oberösterreich-Empfang mit mehr als 100 Gästen. Die Veranstaltungen wurden von der Business Upper Austria, gemeinsam mit der WKO OÖ, der Industriellenvereinigung OÖ und dem Land Oberösterreich organisiert. Die Optimierungspotenziale beim Leichtbau sind noch lange nicht ausgeschöpft. Hier ergeben sich Chancen insbesondere für Oberösterreichs Unternehmen.

Peter Bernscher, MBA, Vorstandsmitglied voestalpine Metal Forming GmbH und Sprecher der Leichtbauplattform A2LT (Austrian Advanced Lightweight Technology) leitete den oö. Arbeitskreis mit den Referenten Frank M. Rinderknecht (Gründer Rinspeed AG, Schweiz), Dr. Johannes Staeves (BMW Group, Deutschland), Esther Lind (voestalpine Edelstahl GmbH), Patrick Kim, Ph.D. (Brückenbauer und Technosoph) sowie die Universitätsprofessoren Dr.-Ing. Alois Schlarb (TU Kaiserslautern) und DI Dr. Martin Schagerl (JKU Linz).

 

Beleuchtet wurde unter anderem die Vorreiterrolle der Luftfahrtindustrie. Hier kann z.B. die Automobilbranche viel daraus ableiten. Die Conclusio: Erfolgsentscheidend für die Zukunft sind Wirtschaftlichkeit und interdisziplinäre Zusammenarbeit. Die größte Herausforderung wird die wirtschaftliche Verbindung der Hebung von Optimierungspotenzialen sein, aber auch das Finden völlig neuer Ansätze. Eine enge Zusammenarbeit verschiedenster Disziplinen wird maßgeblich den Erfolg zukünftiger neuer Ansätze mitbestimmen.

 

Hier finden Sie die Fotos des oberösterreichischen Stipendiatentreffens 

 

Hier finden Sie die Fotos des Abendempfangs.


Leichtbau grenzenlos

11.07.2016

8. Landshuter Leichtbau-Colloquium (LLC)

8. / 9. März 2017

Hochschule Landshut

Das Landshuter Leichtbau-Colloquium (LLC) hat sich mittlerweile zum Branchentreff etabliert. Es ist ein werkstoff-, konstruktions- und produktübergreifendes Forum, um ausgewählte Leichtbaukonzepte und -lösungen zu präsentieren. Die Veranstaltung wird im Turnus von zwei Jahren an der Hochschule Landshut organisiert. Neben Fachvorträgen aus Forschung und Praxis bietet eine begleitende Fachausstellung den Teilnehmern aktuelle Lösungen und Entwicklungen aus dem Bereich des Leichtbaus.

Trotz einer stetig wachsenden Globalisierung der Wirtschaft, stößt der länder-, branchen- und auch technologienübergreifende Austausch von Forschungserkenntnissen und innovativen Entwicklungen häufig an Grenzen. Der Leichtbau-Cluster hat sich daher beim 8. Landshuter Leichtbau-Colloquium mit dem Titel „Leichtbau grenzenlos“ zum Ziel gesetzt, diese Barrieren zu überwinden. Dies erfolgt auch durch die Zusammenarbeit mit Netzwerken und Partnern aus Österreich und der Europaregion Donau-Moldau.

Call for Papers
Interessierte Referenten, Wissenschaftler und Praktiker aus dem In- und Ausland sind herzlich eingeladen, Vortragsthemen beim Leichtbau-Cluster einzureichen. Es besteht auch die Möglichkeit, einen Fachbeitrag im begleitenden Tagungsband zu veröffentlichen.
Die Inhalte sollen die Vielfältigkeit der aktuellen Leichtbau-Entwicklungen in unterschiedlichen Branchen und unter Einsatz verschiedener Werkstoffe, Konstruktionen, Simulations- und Fertigungstechnologien widerspiegeln. Einen erfolgreichen Ansatz, Grenzen zu überwinden und technologische Kompetenzen länderübergreifend zu nutzen, bieten internationale Forschungsprojekte, u.a. gefördert durch öffentliche Förderprogramme; im Colloquium sollen Beispiele vorgestellt und Ergebnisse präsentiert werden.
Nähere Infos zum Call for Papers

Vortragsanmeldung bis 09. September 2016

Mehr Infos zum Leichtbau-Colloquium


Lieferanteninnovationstag des Automobil-Clusters: OÖ Unternehmen erneut von Renault Nissan zur Technologiepräsentation eingeladen

Rundgang mit dem Renault Nissan Management durch die Firmenausstellung. Foto: Automobil-Cluster
Highlight der Atos Präsentation: Virtual Reality Brille. Foto: Automobil-Cluster

05.07.2016

Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl: „Die Vernetzung mit Renault ist ein strategisch wichtiger Schritt in Hinblick auf mehr Internationalisierung der oberösterreichischen Automobilzulieferbranche.“

 

(LK) 37 Unternehmen präsentierten kürzlich ihre Technologien auf Einladung von Renault Nissan in der Zentrale des Autoherstellers in Paris. Die Gespräche beim Lieferanteninnovationstag des Automobil-Clusters der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria verliefen sehr erfolgreich. „Die Vernetzung mit Renault ist ein strategisch wichtiger Schritt in Hinblick auf eine noch stärkere Internationalisierung der oberösterreichischen Automobilzulieferbranche“, unterstreicht Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl.

Im Rahmen eines Lieferanteninnovationstages, den der Automobil-Cluster in Kooperation mit dem AußenwirtschaftsCenter, dem AC Styria und Bayern Innovativ für seine Partnerunternehmen organisierte, besuchten Zulieferfirmen aus Österreich und Deutschland vergangene Woche den erfolgreichen Autohersteller Renault Nissan in Paris. Die Firmen hatten in diesem Rahmen die Gelegenheit, exklusiv ihre Technologien den Ingenieuren und Einkäufern des Konzerns zu präsentieren. Es war dies mittlerweile die zweite Einladung von Partnerunternehmen des Automobil-Clusters zu einer Leistungspräsentation. Einige Unternehmen waren auch schon beim ersten Lieferanteninnovationstag in Paris mit dabei und nutzten diesmal die Möglichkeit, ihre Kontakte zu vertiefen.

 

37 Unternehmen eingeladen

Renault Nissan gab für dieses Treffen Themenbereiche vor, zu denen die Unternehmen ihre Innovationen und neuen Ansätze präsentieren konnten: Ideen und Technologien zu Connected Mobility, autonomes Fahren, Smart Materials und emissionsfreie Elektrofahrzeuge waren diesmal gefragt. Nach einer ersten Sondierung angemeldeter Unternehmen bekamen 37 Firmen die Einladung zur Präsentation.

 

Österreichische Zulieferer knüpften engere Kontakte nach Frankreich

Renault Nissan gehörte in den letzten Jahren - trotz schwieriger Branchensituation - zu den absatzstärksten Herstellern in Europa. Eine positive Entwicklung basiert nicht zuletzt auf der technologischen Weiterentwicklung der Modelle. Genau hier können die Unternehmen aus dem Automobil-Cluster punkten. Hier die richtigen Kontakte zu erhalten, ist unter anderem die Intention des Lieferanteninnovationstages.

Andreas Kuhn, Geschäftsführer der Andata Entwicklungstechnik GmbH, eines Kleinunternehmens, das sich intensiv mit intelligenten digitalen Lösungen für Verkehrsregelung und Fahrzeugsicherheit beschäftigt: „Für uns kleinere Firmen ist der Lieferanteninnovationstag ein optimales Format, weil es anders nicht so einfach ist, diese Kontakte zu bekommen.“

Als fünftwichtigstes Land für österreichische Exporte bietet Frankreich vor allem im starken Industriesegment Automotive jede Menge Anknüpfungspunkte für die oberösterreichischen Betriebe. Miba Hightec Coatings konnte mit zwei neuen Technologien bei Renault Nissan Aufmerksamkeit wecken. Jerome Boudot, Miba, Hightech Coating Group über den Tag in Paris: „Die Teilnahme am Lieferanteninnovationstag hatte für uns das Ziel, neue Kontakte mit Renault zu knüpfen und zwei neue Technologien zu präsentieren. Wir konnten hier Mitarbeiter von Renault Nissan von unterschiedlichen Ebenen treffen, auch solche, die man normalerweise nur sehr schwer erreichen kann. Wir haben auch das Feedback von Renault Nissan bekommen, dass man mit uns weitere Gespräche führen möchte.“

 

Abendveranstaltung: IT Spezialist Atos gibt Ausblick in die Zukunft

Ca. 60 Teilnehmer nutzten auch die Möglichkeit beim get together am Vorabend im Headquarter des internationalen IT-Spezialisten Atos, um über zukünftige Herausforderungen in der Automobilindustrie zu diskutieren. In einem spannenden Vortrag zeigte Jordan Janeczko, Head of Innovation CEE (Atos), wo aus Sicht von Atos die Reise hingehen wird. Die digitale Revolution wird demnach nicht nur in den Fahrzeugen sondern auch in den geschäftlichen Beziehungen zwischen Autoherstellern und deren Zulieferern stattfinden (müssen). Wichtig für die Teilnehmer waren hier vor allem Informationen über Digitalisierungstrends, die damit verbundenen Vorteile aber auch die zu beachtenden Stolpersteine.

 

Einstiegshilfen bei Herstellern enorm wichtig

Der Automobil-Cluster von Business Upper Austria ist seit Jahren mit internationalen Herstellern (OEM) bestens vernetzt. Die Lieferanteninnovationstage (LIT) bieten den Partnerunternehmen die exklusive Chance, ihre Technologien und Innovationen direkt beim OEM in einem themenbezogenen Rahmen zu präsentieren. Besonders für Klein- und Mittelunternehmen ist dieser begleitete Zugang zu internationalen Markenproduzenten enorm wichtig.

 

Text: OÖ Landeskorrespondenz - Amt der oö. Landesregierung

 

Rückfragen-Kontakte

Michael Herb, MSC (+43 732) 77 20-151 03, (+43 664) 600 72 151 03 oder michael.herb@ooe.gv.at

Mag. Markus Käferböck, Business Upper Austria, (0664) 84 81 240


Unternehmen aus dem Automobil-Cluster zeigten bei MAGNA Steyr Fahrzeugtechnik ihre Innovationen

17.06.2016

Ihre innovativen Technologien und Dienstleistungen haben kürzlich 17 Unternehmen bei MAGNA Steyr Fahrzeugtechnik vorgestellt. Organisiert wurde das Innovationsnetworking in Graz durch den Automobil-Cluster der oö Wirtschaftsagentur Business Upper Austria.

Dieser bietet seinen Partner-Unternehmen regelmäßig die Chance, mit ihren Technologien direkt bei großen Herstellern vorstellig zu werden. Auch für Klein- und Mittelbetriebe bietet sich dadurch die Chance, Anknüpfungspunkte an die Automobilindustrie zu finden. Der große Vorteil für die Unternehmen: Sie können ihre Innovationen zielgerichtet den Ingenieuren und Einkäufer präsentieren.

Beide Seiten hoffen auf intensive Zusammenarbeit

Durch die begrenzte Anzahl an Teilnehmern stand jedem Unternehmen genügend Zeit für intensive Gespräche mit den Vertretern aus den unterschiedlichen Abteilungen zur Verfügung. DI Christian Sandner, Senior Application Engineer bei Miba Sinter Austria lobt die Qualität der Kontakte: „Wir konnten interessante und aufschlussreiche Gespräche führen, die Potenziale für künftige Einsatzmöglichkeiten unserer neuen Technologie aufgezeigt haben.“ Auch Magna zeigt sich zufrieden: „Wir konnten einen guten Mix an Unternehmen mit breit gestreuter Technologiekompetenz bei uns im Haus begrüßen. Die Veranstaltung wurde vom Automobil-Cluster Oberösterreich wie immer perfekt organisiert“, meint Dr. René Lind, Leitung Einkauf bei Magna Steyr Fahrzeugtechnik. Unter den weiteren Teilnehmern fanden sich auch Unternehmen wie das Software Competence Center Hagenberg, das Verpackungstechnik-Unternehmen MAGNUS GmbH aus Linz und der Linzer Automationsspezialist Schmachtl GmbH.

Innovationsprofil für mehr Treffsicherheit

Ein Innovationsprofil half den Firmen, mit den richtigen Themen bei MAGNA vorstellig zu werden. MAGNA Steyr verschaffte so einen Überblick über neue Technologien und Ansätze speziell in den Bereichen Connected Mobility, Leichtbau, Anlagenbau, Big Data und Gesundheit/Sicherheit/Bedienung.

Weitere Innovationsnetworkings in Planung

Die nächsten Innovationsnetworkings werden beim russischen Lkw-Produzenten Kamaz, bei BMW und beim iranischen Hersteller SAIPA stattfinden. Infos dazu gibt es unter www.automobil-cluster.at

Unternehmen aus dem Automobil-Cluster zeigten bei MAGNA Steyr Fahrzeugtechnik ihre Innovationen
Foto: Business Upper Austria, Automobil-Cluster
Unternehmen aus dem Automobil-Cluster zeigten bei MAGNA Steyr Fahrzeugtechnik ihre Innovationen
Foto: Business Upper Austria, Automobil-Cluster
Unternehmen aus dem Automobil-Cluster zeigten bei MAGNA Steyr Fahrzeugtechnik ihre Innovationen
Foto: Business Upper Austria, Automobil-Cluster
Unternehmen aus dem Automobil-Cluster zeigten bei MAGNA Steyr Fahrzeugtechnik ihre Innovationen
Foto: Business Upper Austria, Automobil-Cluster

Gruppenstand auf der JEC World 2017

02.06.2016

Die im März 2016 erfolgreich durchgeführte Zukunftsreise Composites hat bei den österreichischen Teilnehmerinnen und Teilnehmern großes Interesse am Verbundstoffmarkt Frankreich, der zu den innovativsten weltweit zählt, gezeigt.

Besonders beeindruckt waren diese auch von der internationalen Fachmesse JEC World Composites, auf der zahlreiche österreichische Firmen ausstellen.

Die Veranstaltung erfolgt im Rahmen der Internationalisierungsoffensive go-international, einer Initiative des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft und der Wirtschaftskammer Österreich.

Nehmen auch Sie die Vorteile einer Teilnahme an der internationalen Leitmesse für den Composites-Bereich, die vom 14.-16. März 2017 wieder die wichtigsten Firmen aus der Branche auf dem Messegelände Parc des Expositions im Norden von Paris zusammenbringen wird, wahr.

Die JEC World 2017 ermöglicht Ihnen Kontakte zu 37.000 Fachbesucherinnen und Fachbesuchern aus 100 Ländern aus den Bereichen Verbundwerkstoffe, Luft- und Raumfahrttechnik, Flughafenbau, Öl- und Gasindustrie, Windenergie, Automatisierung, Maschinenindustrie, Oberflächentechnik, Qualitätssicherung, Werkzeug- und Werkzeugmaschinenindustrie sowie Bau und Infrastruktur. Sie treffen auf 1.300 Ausstellende, darunter internationale Marktplayer wie Safran, Renault, PSA, Hutchinson, Plastic Omnium u.v.m.

Nützen Sie Ihre Chance und knüpfen Sie mit Ihrer Teilnahme am Gruppenstand der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA wichtige Kontakte.

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Automobil-Cluster öffnet Tür zu englischem Hersteller - Österreichische Unternehmen beeindrucken bei Jaguar Land Rover

Das JLR-Management zeigte sich beim VIP-Rundgang  sehr interessiert an den österreichischen Technologien.
Das JLR-Management zeigte sich beim VIP-Rundgang sehr interessiert an den österreichischen Technologien. v.l: Callum Patterson, Internationalisierungsexperte von JLR, Wolfgang Komatz, Manager des Automobil-Clusters OÖ, Gary Kirtley-Pain, Verkaufsdirektor von JLR, (Foto: Automobil-Cluster)
Supplier Innovation Day bei Jaguar Land Rover
v.l.: Franz Lückler, Manager AC Styria, Harald Herbst, Bettina Friedl und John Webster (alle drei Borealis Polyolefins), Claudia Döring, AußenwirtschaftsCenter London, Christian Kesberg, österreichischer Wirtschaftsdelegierter, Wolfgang Komatz, Manager Automobil-Cluster OÖ, (Foto: Automobil-Cluster)

27.05.2016

Wirtschaftslandesrat Michael Strugl: "Großbritanniens Automobilindustrie befindet sich im Aufwind. Für oberösterreichische Unternehmen ist der Besuch bei Jaguar Land Rover eine große Chance, an diesem Aufschwung teil zu haben."

 

21 Unternehmen aus dem Netzwerk des Automobil-Clusters (AC) der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria waren am 19. Mai 2016 Gast beim Lieferanteninnovationstag, den der AC gemeinsam mit dem AC Styria, dem AußenwirtschaftsCenter der WKO und Bayern Innovativ bei Jaguar Land Rover (JLR) in England organisierte.

Der Premium-Hersteller Jaguar Land Rover (JLR) lud zu einer Innovationspräsentation ein, bei der die Unternehmen direkt den Einkäufern und Ingenieuren des OEM ihre Produkte und Technologien vorstellten. Die Resonanz bei Jaguar Land Rover war hervorragend. Aufgrund der hohen Qualität der präsentierten Technologien stellten die Gastgeber eine Wiederholung des Lieferanteninnovationstages bereits in Aussicht.

 

Intensive Gespräche mit oö Unternehmen

Wie bei allen bisher organisierten Lieferanteninnovationstagen des AC kam es auch hier zu intensiven Gesprächen und einige Firmen konnten sich bereits über eine Einladung zu weiterführenden Verhandlungen freuen: „Für die MIBA Coating Group war dieses Treffen sehr zielführend. Wir konnten mit den für uns richtigen Ansprechpartnern seitens JLR Kontakt aufnahmen und es kam durchaus zu tiefgreifenden Gesprächen. Eine konkrete gemeinsame Projektidee steht bereits im Raum. Durch Eigenakquise ist es meist nicht möglich, bei so großen Unternehmen sofort mit den richtigen Personen in Kontakt zu treten“, ist Mag. Markus Huber, der die Technologien der MIBA Coating Group bei Jaguar Land Rover präsentierte vom Lieferanteninnovationstag überzeugt.

Auch die Audio Mobil Elektronik GmbH, ein führendes oberösterreichisches Unternehmen auf dem Gebiet der elektronischen Fahrzeugkomponenten, ist mit dem Besuch bei Jaguar zufrieden. Christian Lenglacher war für Audio Mobil bei JLR. „Durch den vorangegangenen Auswahlprozess der Themen und Firmen seitens Jaguar Land Rover konnten wir sicher sein, dass für unsere Produkte das Interesse der Techniker und Einkäufer besteht. So hatten wir die Gelegenheit sehr gute und intensive Gespräche mit den richtigen Gesprächspartnern zu führen – viel fokussierter, als das bei einer allgemeinen Messe möglich ist.“

„Welche Erfolge der Lieferanteninnovationstag des Automobil-Clusters in England brachte, wird sich in den nächsten Wochen zeigen, wenn Nachfolgegespräche mit den Unternehmen geführt werden. Die erste Reaktion von JLR war äußerst positiv“, so Wolfgang Komatz, Manager des Automobil-Clusters.

ACstyria-Geschäftsführer Franz Lückler: „Wir sind optimistisch, unsere Partner dauerhaft bei JLR positionieren zu können.“ Gemeinsam mit dem Außenwirtschaftscenter London und den anderen Kooperationspartnern wird bereits an weiteren Aktivitäten in Großbritannien gearbeitet.

 

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Multimaterialmix im Leichtbau – A2LT schiebt Kooperationen an

Leichtbauplattform A2LT
Leichtbauplattform A2LT

21.03.2016

Leichtbau zu Ende gedacht bedingt immer die Berücksichtigung der individuellen Stärken von Materialien und deren Einsatz am richtigen Ort. An den Fügestellen dieses Leichtbaugedankens liegt enormes Potenzial, um ein Optimum in Hinblick auf Qualität und Kosten zu erreichen. Genau dort setzt die Leichtbauplattform A2LT an und fördert die Kooperation unter den beteiligten Playern der verschiedenen Materialklassen und Technologieanbietern.

Großes Echo löste Anfang März die Ausschreibung „smart mobility“ von Land Oberösterreich und der Steiermark aus. Darin wurden unter dem Titel „smart materials“ und „smart production“ auch Schwerpunkte der A2LT adressiert. Dies unterstreicht das hohe Kooperationspotenzial, das dem Thema Leichtbau innewohnt und bestätigt gleichzeitig den Auftrag, an dieser Stelle eine funktionierende Umgebung für den Austausch zu schaffen.

Leichtbauplattform A2LT – Kooperation braucht Struktur

Die Leichtbauplattform ist eine gemeinsame Initiative von Automobil-, Mechatronik- und Kunststoff-Cluster der Business Upper Austria, der Sparte Industrie der WKOÖ sowie des steirischen Autoclusters AC Styria. Durch die aktive Vernetzung von Unternehmen und F&E-Instituten soll es gelingen, in gemeinsamen Projekten das Thema Leichtbau in Österreich weiterzuentwickeln. Aufgeteilt in drei Themenfelder, wird das weite Spektrum des Leichtbaus strukturiert aufgearbeitet. Technologisch werden im Segment Multimaterialmix Herausforderungen im Bereich Werkstoff-, Verbindungs- und Fertigungstechnik in Angriff genommen. Diese Schnittstellenthematiken werden durch die differenzierte Mitgliederstruktur unterstützt und bieten viel Potenzial zur unternehmensübergreifenden Zusammenarbeit. Die Sammlung der jeweiligen Mitgliederkompetenzen soll einen branchenunabhängigen Außenauftritt ermöglichen. So kann die A2LT Richtung Markt kommunizieren und die Stärke im Verbund unterstreichen.

Die Plenumsmeetings – Leichtbau vernetzt

Die Plenumsmeetings sind die zentralen Arbeitstreffen der A2LT. Hierbei wird das Hauptziel der Initiative verfolgt – nämlich das aktive initiieren von Kooperationsprojekten. Neben einem Fachinput, der jedes Mal ein Leichtbau-spezifisches Thema behandelt, wird diese Bühne genutzt, um eigene Ideen und Herausforderungen mit Experten der anderen Partnerunternehmen zu diskutieren. Diese Treffen bilden den Ausgangspunkt für die weitere Zusammenarbeit. Als Koordinator der A2LT unterstützt der Automobil-Cluster potentielle Konsortien bei

  • der Detaillierung der Projektideen
  • der Suche weiterer Partner
  • Beratung hinsichtlich passender Förderschienen und Begleitung im Antragsprozess
  • Projektmanagement in der unternehmensübergreifenden Zusammenarbeit

Aus eben diesem Ideenaustausch haben sich bereits konkrete Produkte und gemeinsame Forschungsanstrengungen ergeben, welche durch die Partizipation in der A2LT gefördert wurden.

 

Interessierten Unternehmen steht das Plenumsmeeting offen, um sich einen Eindruck über die Arbeitsweise zu bilden und ein mögliches eigenes Engagement abzuwägen. Die Termine für 2016 sind bereits fixiert, weitere Details erfahren Sie auf Rückfrage bzw. zeitgerecht auf www.a2lt.at.

  • 8. Plenumsmeeting am 19.04.2016, Gastgeber POLYTEC in Hörsching – in Verbindung mit der Kooperationsbörse Leichtbau an der WKOÖ
  • 9. Plenumsmeeting am 08.07.2016, Gastgeber Montanuniversität Leoben
  • 10. Plenumsmeeting am 04.11.2016, Gastgeber AMAG

 

Ein besonderes Highlight ist das Kooperationsforum Leichtbau 2016, das am 19.04.2016 in Verbindung mit dem Plenumsmeeting der A2LT stattfindet. Neben Vorträgen von Leichtbauexperten der TU München, der voestalpine und der FACC, bietet sich dort die Möglichkeit zu bilateralen Gesprächen mit ausgewiesenen Kompetenzträgern aus Wirtschaft und Wissenschaft. Nutzen Sie die Möglichkeit, sich über Leichtbautrends aus erster Hand zu informieren und das gebündelte Wissen hochkarätiger Experten einzuholen. Sichern Sie sich einen Teilnehmerplatz und melden Sie sich bereits jetzt an unter https://www.b2match.eu/leichtbau2016  

 

A2LT Highlights

  • 25 Mitglieder
  • Exzellenter Beirat
  • Regelmäßige Plenumsmeetings als Expertennetzwerk
  • Treiber von Kooperation & Innovation

Leichtbaumesse JEC World 2016 in Paris - Oberösterreichische Leichtbaukompetenzen im Mittelpunkt

Die JEC World 2016 in Paris ist die weltweit größte Messe für Verbundwerkstoffe.
Bild: Business Upper Austria – OÖ Wirtschaftsagentur GmbH, Kunststoff-Cluster
Die JEC World 2016 in Paris ist die weltweit größte Messe für Verbundwerkstoffe.
Bild: Business Upper Austria – OÖ Wirtschaftsagentur GmbH, Kunststoff-Cluster

09.03.2016

Die Leichtbauplattform A2LT (Austrian Advanced Lightweight Technology) der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria ist eine branchenübergreifende Plattform für die Entwicklung neuer Produkte und Technologien auf dem Gebiet des Leichtbaus. 25 Unternehmen und Forschungseinrichtungen arbeiten in dieser Plattform zusammen. Von 8. bis 10. März präsentiert die A2LT österreichische Kompetenzen auf der internationalen Leichtbaumesse JEC World 2016 in Paris.

Die A2LT bündelt die Kompetenzen der österreichischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen im Themenbereich Leichtbau. Branchen- und werkstoffunabhängig werden durch Kooperationen Innovationen geschaffen, die das Potential der Firmen deutlich erweitern.

JEC ist weltgrößtes Forum für Verbundstoffe

In Österreich haben Unternehmen und F&E-Institute, die im Segment Leichtbau (Metall, Kunststoffe, Holz, Hybride) tätig sind, eine hohe Reputation als verlässliche und innovative Zulieferbetriebe für Leichtbauanwendungen in der Luftfahrtindustrie sowie in der Automobilindustrie. Dies wird durch die Kooperation mit dem benachbarten Bayern noch begünstigt. Um vom internationalen Markt als relevante Größe wahrgenommen zu werden, braucht es ein klar positioniertes Netzwerk. Die Stärken des Netzwerkes werden nun den knapp 40.000 erwarteten Besuchern und Ausstellern der JEC World 2016 in Paris präsentiert. A2LT ist in bewährter Kooperation am Gemeinschaftsstand der Bayern Innovativ (6P41) vertreten. Die Messe gilt als weltweit größtes und wichtigstes Forum für Verbundwerkstoffe und erfreut sich seit Jahren eines steigenden Zuwachses sowohl an Besuchern als auch an internationalen Ausstellern.

„Wir wollen bei internationalen Auftritten die Vernetzung der österreichischen Leichtbau-Akteure sichtbar machen. Besonders in der Automobilindustrie ist Leichtbau ein enorm wichtiges Thema. Hier können unsere Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette innovative Technologien und Produkte anbieten, die unter anderem aus Kooperationen innerhalb des Netzwerkes von A2LT entstehen“, hebt Wolfgang Komatz, Manager des Automobil-Clusters die Bedeutung des Messeauftrittes in Paris hervor.

Elmar Paireder, Manager des Kunststoff-Clusters stellt das Know-how der österreichischen Unternehmen in den Vordergrund: „Partnerunternehmen der A2LT kommen aus den unterschiedlichsten Branchen und bieten Lösungen für verschiedenste Anwendungsgebiete. So verfügen beispielsweise Unternehmen aus der Kunststofftechnik über entsprechendes Know-how, das in Anwendungen in der Luftfahrt genauso gefragt ist, wie bei Automobilen oder auch in Fertigungsanlagen aus dem Maschinenbau. Immer wichtiger werden dabei Verbundmaterialen, da durch den Mix verschiedenster Materialien neue und innovative Lösungen realisiert werden können.“

Die A2LT ist eine gemeinsame Initiative des Automobil-Clusters, Mechatronik-Clusters und Kunststoff-Clusters der oö Wirtschaftsagentur Business Upper Austria, der sparte.industrie der Wirtschaftskammer Oberösterreich sowie des AC Styria.

 

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Bildtext: Die JEC World 2016 in Paris ist die weltweit größte Messe für Verbundwerkstoffe.

Bildquelle: Business Upper Austria - OÖ Wirtschaftsagentur GmbH, Kunststoff-Cluster


Zukunftsreise Leichtbau - Leichtbauplattform A2LT besucht CFK-Valley in Stade

Bild: Kunststoff-Cluster
Höhepunkt der Leichtbau-Reise war der Besuch der Airbus-Produktion, Bild: Kunststoff Cluster

18.11.2015

In Zusammenarbeit mit der Wirtschaftskammer Oberösterreich organisierte der Automobil-Cluster gemeinsam mit dem Kunststoff-Cluster die Studienreise „Leichtbau“ in das deutsche CFK-Valley in Stade nahe Hamburg. Von 10. bis 12. November 2015 konnten die Teilnehmer der Reise das Kohlefaser-Stärkefeld rund um den Airbus Konzern in Stade kennenlernen.

Nach MAI-Carbon im letzten Jahr stand bei der diesjährigen Leichtbau-Tour das CFK-Valley E.V. im Mittelpunkt. Von der Hochschule und verschiedenen Forschungseinrichtungen über Rohmaterial- und Halbzeughersteller, die Airbus-Produktion von A350, A380 und Eurofightern bis hin zur weltweit einzigartigen industriellen Recyclinganlage für CFK finden sich alle Betriebe der Wertschöpfungskette im CFK-Valley.

Firmen wie die CarbonXT GmbH, die DOW Deutschland Anlagengesellschaft mbH, Hexcel Composites GmbH, Airbus Deutschland, das Prüfinstitut GMA Werkstoffprüfung GmbH und das Forschungszentrum CFK Nord begrüßten die Besucher aus Österreich.

40 Teilnehmer, darunter 15 Partner der Leichtbauplattform A2LT (Austrian Advanced Lightweight Technology) erhielten bei den Firmenführungen interessante Einblicke und die Möglichkeit, ihre branchenspezifischen Netzwerke um bedeutende Kontakte zu erweitern.

Aufgrund des sehr positiven Feedbacks der mitreisenden Firmen planen die beiden Cluster und die Wirtschaftskammer bereits die nächsten Leichtbau-Ziele für das kommende Jahr in Nordamerika und Großbritannien.

 

Rückfragen-Kontakt: Wolfgang Komatz, MSc, Business Upper Austria – OÖ Wirtschaftsagentur GmbH wolfgang.komatz@biz-up.at, Telefon: +43 732 79810-5081

 

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