Kooperation im Fokus: OÖ Forschung zu Gast bei INOCON Technologie GmbH

Kooperation im Fokus: OÖ Forschung zu Gast bei INOCON Technologie GmbH

© Upper Austrian Research GmbH
Bild v.l.n.r.: Hannes Fachberger (Bereichsleitung Profactor), Ulfried Pirker (Business Development CEST), Peter Burgholzer (GF RECENDT), Florian Danmayr (Projektmanager Automobilcluster), Christoph Burgstaller (GF TCKT), Fritz Pesendorfer (CEO INOCON), Wolfgang Stadlbauer (Technologie/Strategie UAR), Patrick Willner (CEO INOCON), Norica Godja (Area Managerin CEST), Phillip Stögmüller (techn. Entwicklung INOCON). © Upper Austrian Research GmbH

06.12.2017

Am 29. November 2017 waren Vertreter von außeruniversitären Forschungs-einrichtungen zu Gast bei dem Technologieunternehmen INOCON. Anlass des Besuchs war ein gezielter Austausch zu Zukunftsthemen und Forschungskompetenzen im Hinblick auf potenzielle Kooperationsmöglichkeiten.

Forschung bringt Innovation – davon ist auch Fritz Pesendorfer, Geschäftsführer von INOCON überzeugt. „Als Technologieunternehmen sind wir höchst daran interessiert, gezielt Kontakte zu heimischen Forschungsunternehmen aufzubauen und uns mit diesen Einrichtungen zu technologischen Entwicklungen sowie deren fachlichen Kompetenzen auszutauschen. Daraus können sich gute Möglichkeiten einer Zusammenarbeit ergeben“, unterstreicht Pesendorfer.

Das nahm die Upper Austrian Research GmbH (UAR), die Leitgesellschaft für Forschung des Landes OÖ, zum Anlass und organisierte unterstützt vom Automobil Cluster OÖ einen Besuch der OÖ Forschung bei INOCON. Vertreter von 4 thematisch ausgewählten Forschungseinrichtungen nutzten bei dem Treffen die Gelegenheit, dem Technologieunternehmen ihre Forschungskompetenzen näher zu bringen, während man sich ausgiebig über Zukunftsthemen und F&E-Schwerpunkte des Unternehmens unterhielt. Dabei konnten beide Seiten weitreichende Einblicke in die jeweiligen Technologiekompetenzen gewinnen.

Das Treffen wurde mit einer klaren Zielsetzung aufgesetzt: die fokussierte Vernetzung von Kompetenzträgern aus Wirtschaft und Forschung. Dieser gezielte Austausch legte einen ersten Grundstein für potenzielle Kooperationen bei der Entwicklung von Zukunftstechnologien. Anhand praktischer Anwendungsbeispiele wurden etliche konkrete Anknüpfungspunkte sichtbar. Während der regen Diskussion wurde viele Themen gesammelt, die es für die Zukunft weiterzuverfolgen gilt. Die vielversprechendsten Projektideen werden nun in den kommenden Monaten im Hinblick auf Kooperationsmöglichkeiten weiter konkretisiert. Durch die strukturierte Vorbereitung des Treffens durch die UAR in Zusammenarbeit mit dem Automobil-Cluster OÖ wurde kompakt und fokussiert in nur wenigen Stunden ein effizientes Treffen ermöglicht, welches zu kooperativen Projekten führen soll.

Die in Attnang Puchheim ansässige INOCON Technologie GmbH hat mehr als 20 Jahre Erfahrung mit Plasmatechnologie. Zahlreiche Anwendungen von Plasma für das Löten und Schweißen wurden am Standort entwickelt und – basierend auf Erfahrungen mit dem Plasmahärten – mit großem Erfolg umgesetzt. Unter anderem zählen Audi, Volkswagen, Ford, PSA oder Renault zu den vielen langjährigen Kunden. Seit einigen Jahren entwickelt das Unternehmen viele Anwendungen im Bereich des atmosphärischen Plasma-Beschichtens. Es handelt sich dabei um Mikro- und Nano-Schichten, die als Leiterbahnen oder als Haft- und Antihaftschichten auch auf sensiblen Oberflächen wie Papier, Kunststoff, Glas und Keramik sowie Holz aufgebracht werden.


Mit der Übernahme von EK Design stärkt SEGULA Technologies seine Position als Top-Engineering-Unternehmen in Deutschland und etabliert sich in Österreich

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30.11.2017

Paris (Frankreich), den 6 November 2017 – SEGULA Technologies, weltweiter Engineering-Konzern, kündigt die Übernahme von EK Design an, einem deutschen Unternehmen mit Spezialisierung auf die Automobilbranche, Nutzfahrzeuge, Sonder- und Spezialfahrzeuge, das dort den gesamten Entwicklungsprozess, von der Konzeption bis hin zur Serienfertigung übernimmt.

Lediglich einige Monate nach der Übernahme von Technicon Design im Bereich Automobil-Design zeugt diese Transaktion erneut von dem starken Wachstum von Segula Technologies, für das mittlerweile 11.000 Mitarbeiter in 26 Ländern tätig sind.

 

„Für Segula Technologies, dessen Kerntätigkeit schon immer Automotiv- und Nutzfahrzeugentwicklung war, zeugt diese Transaktion von dem Willen, sich langfristig in der deutschen Automobilbranche zu etablieren. Unser Konzern verfügt nun über alle Grundlagen, um sich als bevorzugter Partner in der Branche durchzusetzen: stärkere Fähigkeiten im gesamten Produktentwicklungsprozess, eine erweiterte Präsenz vor Ort sowie eine bereits von zahlreichen Akteuren der Branche weltweit anerkannte Reaktionsfähigkeit.“, erklärte Laurent Germain, Leiter der Internationalen Abteilung von Segula Technologies.

 

„Mit dieser Zusammenschluss wollen wir die langjährigen und vertrauensvollen Beziehungen mit EK Design Kunden weiter und mit Mehrwert aufbauen. Das EK Design Portfolio wird nicht nur um neuen Kompetenzen erweitert, sondern wir können nun auch durch die globale Präsenz von Segula Technologies dem bestehenden Trend zur Internationalisierung der Projekte Rechnung tragen“, erklärte Jean-Bernard Faivre, neuer General Direktor der EK Design für Deutschland und Österreich.

 

Das Know-how der 400 Mitarbeiter von EK Design und ihre fast 25 jährige Expertise in den Bereichen Fahrzeugtechnik, Motor, Antrieb, Elektrik und Elektronik, Licht und Sicht sowie Interieur und Exterieur bietet starkes Wachstumspotenzial für zusätzliche internationale Premium Projekte.  

Segula Technologies verfügt nun über das Know-how von 550 Mitarbeitern in Deutschland und Österreich und möchte dieses Wachstum in den kommenden Monaten fortführen.   Über Details und Kaufpreis der Transaktion wurde Stillschweigen vereinbart.  

 

Über SEGULA Technologies

SEGULA Technologies ist ein internationaler Engineering-Konzern, der die Wettbewerbsfähigkeit aller wichtigen Industriebranchen - Automobil, Luft- und Raumfahrt, Energie, Eisenbahn, Schifffahrt, Pharmazie und Petrochemie - unterstützt. Mit ihren 100 Niederlassungen in 26 Ländern ist die Gruppe mit 11.000 kompetenten Beschäftigten stets in direktem Kontakt mit ihren Kunden. Als Firma, deren strategischer Schwerpunkt auf dem Bereich Innovation liegt, realisiert SEGULA Technologies umfangreiche Projekte, die von der Konzeption bis zur industriellen Anwendung und Produktion reichen. Weitere Informationen unter www.segulatechnologies.com.

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SEGULA Technologies
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Tel.: +33 (0)1 41 39 45 23 / +33 (0)6 10 42 22 78
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Staatspreis Mobilität 2017: Junge AIT Batterieforscherin gewinnt den Zukunftspreis

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Beim diesjährigen „9. Staatspreis Mobilität 2017“ gewann Dr. Arlavinda Rezqita gestern Abend den erstmals ausgelobten Zukunftspreis in der neuen Kategorie „Zukunftspotenzial entfalten“. © AIT

28.11.2017

AIT/Wien: Beim diesjährigen „9. Staatspreis Mobilität 2017“ gewann Dr. Arlavinda Rezqita gestern Abend den erstmals ausgelobten Zukunftspreis in der neuen Kategorie „Zukunftspotenzial entfalten“, der herausragende Dissertationen mit innovativen Denkansätzen würdigt. Dr. Rezqita ist Junior Scientist im Batterieforschungsteam am AIT Austrian Institute of Technology und hat in den vergangenen drei Jahren ein verbessertes Material für eine Antriebsbatterie für E-Fahrzeuge entwickelt. Der Zukunftspreis ist ihr Ticket zur Transport Research Arena (TRA) im April 2018 in Wien, wo sie ihre Forschung einem internationalen Publikum präsentieren wird.

Leichtere und leistungsfähigere Batterien durch Silizium

Das Ziel der Forschungsarbeit war die Steigerung der Effizienz von Lithium-Ionen-Batterien, die in Smartphones wie auch Elektrofahrzeugen vorkommen. Dr. Rezqita setzte bei der Anode, dem negativen Pol der Batterie, an und ersetzte den herkömmlichen Graphit durch Siliziumpartikel, die mit mesoporösem Kohlenstoff umhüllte wurden. Der größte Vorteil von Silizium ist seine höhere Energiedichte. „Silizium kann zehn Mal mehr Energie speichern als Graphit. Dadurch werden die Autobatterien leichter, brauchen weniger Platz und die Autos können länger fahren.“, erklärt Dr. Rezqita. Außerdem ist Silizium die zweithäufigste Substanz der Erdkruste und die industrielle Verarbeitung ist durch die Halbleiterindustrie gut entwickelt, was die Herstellungskosten dieser neuartigen Batterie erheblich reduziert.

 

Karbon-Hülle macht Silizium stabiler

Die Herausforderung beim Einsatz von Silizium-Legierungen ist, dass Silizium beim Laden und Entladen sein Volumen um bis zu 400% verändert, d.h. Silizium dehnt sich beim Laden aus und benötigt in der Batterie mehr Platz. Diese Volumenänderung schwächt das Material, bis es nach einigen Ladezyklen versagt und die Batterie keinen Strom mehr speichern kann.Die Lösung fand Dr. Rezqita in Karbon, da es eine bessere mechanische Stabilität als Silizium hat: „Man kann sich das einzelne Silizium-Nanopartikel als kleines Knäuel vorstellen, um das nun eine Haut von Karbon gelegt wird. Damit die Lithium-Ionen aber weiterhin eindringen können, habe ich kleine Löcher in die Karbon-Hülle geätzt. So kann sich das Silizium kontrolliert ausbreiten und Ionen aufnehmen, zerfällt aber nicht mehr“, erläutert die 28-Jährige Indonesierin.

 

AIT-Solution: Verbesserte Batterietechnologie für Elektrofahrzeuge

Der Erfolg gibt Dr. Rezqita recht: Im Labor blieben die Batterien mit Silizium-Anoden über hunderte Ladezyklen stabil. Im nächsten Schritt wird sie die neue Technologie in größeren Batterien im semi-industriellen Maßstab testen. Dr. Christian Chimani, Head of Center for Low-Emission Transport freut sich über diesen Durchbruch: „Wir sind sehr stolz auf das besonders stabile Material, das Dr. Rezqita in ihrer dreijährigen Forschungsarbeit entwickelt hat. Nach über 400 Ladezyklen immer noch 99% Effizienz – das ist ein super Ergebnis. Dr. Rezqita hat für die Verbesserung der Lithium-Ionen-Batterie im E-Fahrzeug einen bemerkenswerten Beitrag geleistet.“Die Effizienzsteigerung der Batterie erhöht die Reichweite des E-Fahrzeugs und reduziert folglich die Ladehäufigkeit. Mit innovativen Ideen und neuartigen Komponenten im Bereich der Batteriespeichertechnologien leistet das AIT seinen Beitrag zum Umstieg auf E-Mobilität und zu einer emissionsreduzierten Zukunft der Mobilität.

 

Zur Person

Dr. Arlavinda Rezqita wurde 1989 in Cirebon, Indonesien, geboren und studierte „Chemical Engineering“ am Bandung Institute of Technology (ITB) in Indonesien. Über das Erasmus Mundus Programm kam sie 2011 für das Masterstudium „Material for Energy Storage and Conversion“ nach Europa und lebte in Frankreich, Polen und Spanien. Seit 2013 forschte Rezqita in Wien als Doktorandin für „Technische Chemie“ an der TU Wien und im Rahmen eines Marie-Curie-Projekts als Dissertantin am AIT Austrian Institute of Technology. Seit 2017 ist sie Junior Scientist im Batterieforschungsteam am AIT und befasst sich mit Lithium-Ionen-Batterien, wie sie in Elektroautos eingesetzt werden.

 

Pressekontakt

Juliane Thoß
Marketing and Communications
AIT Austrian Institute of Technology
Center for Low-Emission Transport
Tel. +43 (0)50550-6322
E-Mail senden

www.ait.ac.at


Effiziente Mobilität – Neue Wertschöpfungsketten: Das Rennen ist eröffnet!

© AVL 2017
CO2 Roadmap - All in Conventional © AVL 2017
© Automobil-Cluster
Bausteine im Projekt R2EM. © Automobil-Cluster

21.11.2017

Volvo verabschiedet sich 2019 vom Verbrennungsmotor. Volkswagen wird in drei Jahren 30 elektrisch angetriebene Fahrzeugmodelle im Portfolio haben. Der Wandel in der Mobilität hin zu alternativen Antriebskonzepten kommt also. Alleinig der Zeitraum und die Szenarien für den Übergang sind noch fraglich.

Automotive-Zulieferer stellen sich vermehrt die Frage: Was bedeutet die Mobilität von morgen für die Produktentwicklung heute? Wie, mit welchem Produkt und ab wann kann der Wandel als Chance und nicht als Bedrohung gesehen werden? Leichtbaulösungen sind ein Aspekt, um die Effizienz in der Mobilität zu steigern. Komponenten für alternative Antriebssysteme stellen eine weitere Chance dar. Doch welche Konzepte werden sich durchsetzen?

Rein aus den bereits verabschiedeten CO2 Grenzwertbestimmungen in Europa lässt sich die Notwendigkeit einer 50-Prozent-Quote von Zero-Emission Fahrzeugen bis 2030 ableiten. Bei Nichterreichen drohen Strafzahlungen von 5 Mrd. EURO pro 1 Mio. hergestellter Fahrzeuge.

Klar scheint auch, dass es zu einer größeren Vielfalt im Antriebsstrang kommen wird, jeweils auf den spezifischen Anwendungsfall und die Rahmenbedingungen angepasst. Neben dem konventionellen Verbrennungsmotor werden unterschiedliche Hybridisierungskonzepte dafür sorgen, dass die Absatzzahlen für Verbrenner in Summe steigen werden. Ergänzend kommen rein Batterie-elektrische und Fuell Cell Fahrzeuge in wachsenden Anteilen hinzu. Diese Entwicklung ist auf Seiten der OEMs mit enormem Entwicklungsaufwand verbunden. Die Erwartungshaltung an Zulieferer und zugleich die Chance ist, hier mit innovativen Ansätzen bei Komponenten, Materialien und Prozessen den Weg zu begleiten.

Der Automobil-Cluster wird mit dem Projekt Roadmap to Efficient Mobility (R2EM) Unternehmen unterstützen, die sich im Bereich alternativer Antriebe neu oder stärker positionieren möchten. So sollen genau die eingangs gestellten Fragen beantwortet und die Umsetzung forciert werden:

 

  • Wie sehen neue Wertschöpfungsketten für Produkte, Technologien und Prozesse im Ökosystem der alternativen Antriebe aus?
  • Austausch und Information mit Experten
  • Learning Journey: Best Practice- Besuche aus den Bereichen Batterietechnologie, E-Maschine, Leistungselektronik, Gesamtfahrzeugentwicklung und -montage u.ä.
  • Erarbeitung einer umfassenden Umfeldanalyse (PESTL) und Ableitung von Handlungsempfehlungen

 

Der Projektstart ist für Q1 2018 geplant. Interessierte Unternehmen können sich bereits jetzt beim verantwortlichen Projektmanager Florian Danmayr melden.


automotive.2017 - Autoindustrie präsentiert sich in Linz: Preisgekrönte Technologien und e-Rallye Meister

© Klaus Rothenwänder
220 Besucher nahmen an der automotive.2017 teil. © Klaus Rothenwänder
© Bodi´s TV
Rallyefahrt mit Elektroantrieb – Highspeed mit Manfred Stohl. © Bodi´s TV
© Klaus Rothenwänder
Verleihung der Johann Puch Automotive Awards © Klaus Rothenwänder
Verleihung der Johann Puch Automotive Awards © Klaus Rothenwänder
Verleihung der Johann Puch Automotive Awards © Klaus Rothenwänder

16.11.2017

Preisgekrönte Technologien, Konzepte für die Mobilität der Zukunft und der Spaß am Fahren in der E-Rallye-Klasse standen im Mittelpunkt der automotive.2017, zu der der Automobil-Cluster der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria am 14. und 15. November in die voestalpine Stahlwelt in Linz einlud.

Was wir heute beim Fahren noch selbst erledigen (müssen), wird in Zukunft das Auto ganz alleine tun. Zumindest, wenn es nach den Konzepten der Autobauer und Komponentenhersteller geht. Schon im Laufe des nächsten Jahrzehnts werden wir Bekanntschaft mit autonomen und vernetzten Fahrzeugen machen. Darin sind sich Zulieferer und internationale Hersteller bei ihrem Treffen in Linz einig.

 

Internationale Hersteller in Linz  

Automobilhersteller wie die BMW Group oder Renault Group stellten bei der automotive.2017, der jährlichen Konferenz des Automobil-Clusters zum internationalen Austausch der Autoindustrie, am 15. November in Linz ihre Konzepte für die Mobilität der Zukunft vor, um auch die Zulieferer auf die neuen Themen einzuschwören. Topimpulse kamen dabei von Dr.-Ing. Dirk Wisselmann, Referent Automatisiertes Fahren der BMW Group im Vortrag „BMW 2021 – Roadmap zum Automatisierten Fahren“. Rémi Bastien, seines Zeichens Vice President des Bereiches Automobile Prospective bei Renault Group erläutert den Blickpunkt von Renault in seinem Vortrag: „Automotive industry faces a revolution“.

 

Eine wissenschaftliche Betrachtung der Veränderungen in der Autoindustrie durch Künstliche Intelligenz kam von Univ.-Prof. Sepp Hochreiter vom Institut für Bioinformatik der Johannes Kepler Universität in Linz: „Künstliche Intelligenz - Ungeahnte Möglichkeiten für den Automobilsektor“ stellt der renommierte Wissenschaftler vor, dessen Institut bereits intensiv mit Autoherstellern zusammenarbeitet. Dass Autos durch mit künstlicher Intelligenz ausgestattete Komponenten in Zukunft vom Handy aus oder per Sprache gesteuert werden können, sieht Hochreiter nicht mehr als Vision sondern als realisierbare Technik. Im Zentrum der Forschungen steht dabei die Anzahl von Verkehrsopfern, die man durch künstliche Intelligenz im Fahrzeug deutlich vermindern will.

 

E-Rallye Fahrt mit Manfred Stohl  

Manfred Stohl, frisch gebackener Sieger der Rallye 4WD-Klasse, kam mit seinem Elektro-Siegerauto, dem STARD Hiper MK1 nach Linz, um dem Publikum der automotive.2017 den Spaß an der Elektromobilität zu vermitteln. Er war auch Diskussionsteilnehmer in der Podiumsdiskussion zum Thema „Effiziente Mobilität – neue Wertschöpfungsketten: Das Rennen ist eröffnet!“. Krönendes Highlight war für zwei Teilnehmer der automotive.2017 ein E-Rallye Taxi Drive mit Manfred Stohl, der unter den Anwesenden verlost wurde. Auf der Strecke im Hafenbecken der Linz AG ging es mit Highspeed zur Sache. Wie anspruchsvoll und aufregend Autofahren auch mit einem Elektrofahrzeug mit zum Teil computergesteuerten Komponenten sein kann, wurde bei den Extrem-Fahrten deutlich.

 

Johann Puch Automotive Awards - Auszeichnung für innovative Technologien und Verfahren  

Bereits am 14. November bildete die automotive.2017 den feierlichen Rahmen für die Überreichung der Johann Puch Automotive Awards. Die Preise im Wert von 20.000 Euro wurden von MAGNA STEYR gestiftet und bereits zum 17. Mal verliehen. Gastgeber der Veranstaltung war erstmals der Automobil-Cluster. Eine hochrangige Jury, bestehend aus Vertretern von Universitäten, Industrie und Magna, zeichnete jeweils die drei besten Einreichungen in folgenden zwei Kategorien aus:

  • Master-/Diplomarbeiten, die sich mit Themen der Fahrzeugtechnik und Automobilproduktion auseinandersetzen und
  • „Open Innovation“: Neue fahrzeugtechnische Produkte, Prozesse oder Methoden.

 

FlexiLight von Starlim Sterner holt ersten Platz  

Die Starlim Spritzguss GmbH konnte mit einem neuartigen Display names „FlexiLight“ den ersten Platz bei den „Open Innovations“ holen: FlexiLight ist eine Silikonmatte, die im Inneren mit LEDs ausgestattet ist. Durch die Flexibilität des umgebenden Silikons entsteht ein Lichtträger, der biegsam ist und sich dreidimensional an Bauräume anpassen lässt.

 

Download Presseaussendung (pdf)

 

Video - automotive.2017 ( © BODIS.tv)

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aws Industrie 4.0 - Finanzierung für Investitionen in Industrie 4.0

aws Industrie 4.0
aws Industrie 4.0

02.11.2017

Der Österreich Fonds finanziert das neue Förderungsprogramm „aws Industrie 4.0“ in der ersten Programmphase mit 3 Millionen Euro. Das Programm wendet sich in erster Linie an KMU, die ambitionierte Digitalisierungsprojekte planen oder durchführen. Das Programm fördert die projektbezogene Analyse- und Konzeptphase, die eigentliche Investitionsphase in Industrie 4.0-fähige Anlagen und Anlagenteile sowie Schulungs- und Qualifikationsmaßnahmen.Dieses Finanzierungsangebot bietet Barzuschüsse für alle Phasen der Implementierung von Methoden der Industrie 4.0 und Digitalisierung von Geschäftsprozessen und wendet sich an KMU, mid Caps mit Betriebsstandort in Österreich bzw. an Großunternehmen in Regionalförderungsgebieten.

Finanzierbare Projekte

Das Förderungsprogramm ist modular aufgebaut und unterstützt nachfolgende Projektphasen:

  • Analyse- und Konzeptphase (Plan 4 4)
  • Investition in Industrie 4.0 fähige Anlagen oder Anlagenteile (IVO)
  • Schulungs- und Qualifikationsmaßnahmen (Fit 4 4)

 

Finanzierbare Kosten

  • interne und externe Personalkosten
  • Kosten für Informations- und Kommunikationstechnologie, insbes. Netzwerkarchitektur, Datenbanken, Kommunikationseinrichtungen
  • Sensorik, Aktorik, Robotik
  • spezielle Komponenten zur Kommunikation von Maschinen und Produkten
  • avancierte Steuerungseinrichtungen

 

Finanzierungsvolumen

  • Plan 4 4: zwischen 25 % und 40 %, bis zu EUR 150.000,-
  • IVO: 10 % - 20 %, je nach Unternehmensgröße bzw. nach De-minimis
  • Fit 4 4: bis zu 50 % der förderbaren Schulungs- und Ausbildungskosten

 

Weitere Details und Informationen: https://www.aws.at/foerderungen/aws-industrie-40 


Auto-Tech Startups Wanted - Creators Expedition 2017

31.10.2017

CREATORS EXPEDITION by AVL

Set your automotive startup to full speed!

With 70 years of experience, AVL is driving innovation in the automotive industry and every car manufacturer around the globe trusts their know-how and development expertise. In its brand-new CREATORS EXPEDITION, startups from the following technology areas get the chance to partner with AVL:

  • E-Mobility
  • Alternative Fuels
  • Autonomous Driving
  • Artificial Intelligence

Alternative Intelligence Benefit from AVL's renowned expertise and mentoring as well as its global, independent market access to grow your startup. Early applicants additionally get the chance to take part in the two-day Auto-Tech Innovation Alm to find innovation where you wouldn't expect it – in the mountains!

Application deadline: 30.11.2017

Where: Graz, Austria

Link: www.creators-expedition.com 


Österreichische Zulieferer präsentierten ihre Innovationen bei der DRÄXLMAIER Group

© DRÄXLMAIER Group
Mehr als 250 Mitarbeiter von DRÄXLMAIER besuchten die Gäste aus Österreich und informierten sich über neue Produkte und Verfahren. © DRÄXLMAIER Group

30.10.2017

Beim Lieferanteninnovationstag des Automobil-Clusters der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria am 23. Oktober in Vilsbiburg präsentierten 16 Unternehmen aus der Automobilzulieferbranche dem Premium-Automobilzulieferer DRÄXLMAIER ihre Innovationen.

„Es macht einen Unterschied, ob man im Team auftritt oder als Einzelkämpfer bei einem Hersteller oder Lieferanten anklopft.“ Wolfgang Komatz, Manager des Automobil-Clusters und Veranstalter des Lieferanteninnovationstages bei DRÄXLMAIER sieht im gemeinsamen Auftritt die besten Chancen für die Firmen, sichtbar zu werden. „Mit unserer Vorarbeit bereiten wir den Weg direkt in die Headquarters der Hersteller und Tier 1 Lieferanten vor, den in den letzten Jahren immer mehr Unternehmen gemeinsam mit uns beschreiten.“

Im Zuge der Vorbereitungen wurden gemeinsam mit der DRÄXLMAIER Group strategisch interessante Themenfelder identifiziert, zu denen innovative Unternehmen nominiert wurden. Derdiesjährige Fokus lag auf kundenwahrnehmbaren Innovationen im Interieur wie z.B. hochwertigeund innovative Oberflächen, neuartige Trägerstrukturen für den Innenraum, vernetzte Mobilität und Modelle für effiziente Mobilität.

Sechs österreichische Unternehmen nutzten die Chance, ihre neuen Innovationen, Technologienund Verfahren in dem kompakten 1-Tages-Event direkt den zuständigen Einkäufern, Entwicklern und Ingenieuren zu präsentieren. Etwa 250 Gäste aus dem Hause DRÄXLMAIER besuchten die Ausstellung. Die Konzentration auf ausgewählte Themen ermöglichte einen fokussierten Überblick und intensive Informationsgespräche.

Fast schon Stammgast bei den Lieferanteninnovationstagen des Automobil-Clusters ist die Audio Mobil Elektronik GmbH aus Ranshofen: „Sehr wertvoll ist für uns die Gelegenheit, bestehende Kontakte aufzufrischen und über unsere Neuheiten und Entwicklungen zu berichten. Wir kennen die DRÄXLMAIER Group bereits durch ihren Standort in Braunau, aber hier im Headquarter können wir unsere Innovationen einem breiten Publikum präsentieren. Das ist vor allem aufgrund neuer Schnittmengen im Bereich der Digitalisierung enorm wichtig für uns. Die Digitalisierung in allen Ebenen des Fahrzeuges ermöglicht uns, neue Geschäftsfelder zu erschließen", meint Thomas Stottan, Geschäftsführer von Audio Mobil.

Auch zum wiederholten Mal mit dabei und von dem Konzept des Lieferanteninnovationstages überzeugt zeigt sich Jürgen Dostal, Business Area Sales Manager Automotive bei Starlim Spritzguss GmbH: „Starlim Spritzguss ist bereits Lieferant von DRÄXLMAIER, dennoch ist es für uns wichtig,hier unsere Kontakte zu pflegen. Wir sind zu diesem Lieferanteninnovationstag mit einem neuen Produkt hergekommen, das wir mit unserem Partner Silcos aus Deutschland gemeinsam entwickelt haben. Wir nutzten die Gelegenheit, unseren Lichtleiter mit hochtransparentem Silicon vorzustellen,dessen Oberfläche von Silcos veredelt wird.“

Zusätzlich zu den direkten Gesprächen mit den Vertretern von DRÄXLMAIER nutzten einige Unternehmen auch die Gelegenheit, in Vorträgen ihre Produkte und Prozesse vorzustellen. Die österreichischen Unternehmen präsentierten Elektronikkomponenten sowie die unterschiedlichsten Materialien für den Innenraum. Mit dabei waren unter anderem: Carcoustics Shared Services GmbH, Gruber & Kaja High Tech Metals GmbH, HTP High Tech Plastics GmbH, Smart Plastics Upper Austria, starlim//sterner und Silcos GmbH sowie die Initiative Connected Mobility (ICM).

Der Lieferanteninnovationstag wurde vom Automobil-Cluster Oberösterreich in Zusammenarbeit mitdem ACstyria, Bayern Innovativ und der Außenwirtschaft Österreich organisiert.

 

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ENGEL Composite Systems neu gegründet

Im Technologiezentrum für Leichtbau-Composites entwickelte neue Verarbeitungsverfahren finden zunehmend ihren Weg in die Praxis. © ENGEL AUSTRIA
Im Technologiezentrum für Leichtbau-Composites entwickelte neue Verarbeitungsverfahren finden zunehmend ihren Weg in die Praxis. © ENGEL AUSTRIA

13.10.2017

Mit einer neuen Struktur stärkt ENGEL weiter seine Leichtbaukompetenz und rüstet sich für den zunehmenden Einsatz innovativer Composite-Technologien in der Praxis. ENGEL Composite Systems heißt der neugegründete Teilbereich, der die Kunden von ENGEL bei der Projektierung und dem Serienstart von Fertigungsanlagen zur Herstellung von Faserkunststoffverbundbauteilen begleitet. Das Technologiezentrum für Leichtbau-Composites fokussiert sich von nun an noch stärker auf die interdisziplinäre Entwicklung neuer besonders wirtschaftlicher Verarbeitungsverfahren und erhält dafür noch umfangreichere Ressourcen.

Der Leichtbau gehört zu den wichtigsten Wachstumstreibern in der Kunststoffindustrie. ENGEL hat diesen Trend früh erkannt und 2012 am Standort seines Großmaschinenwerks in St. Valentin, Österreich, ein eigenes Technologiezentrum für Leichtbau-Composites gegründet. Ziel war es von Beginn an, gemeinsam mit Kunden, Partnerunternehmen und Forschungsinstituten Faserverbundtechnologien intensiv weiterzuentwickeln, um zum Beispiel für den Automobilbau und die Unterhaltungselektronik hocheffiziente und wirtschaftliche Verfahren für die Serienfertigung in hohen Stückzahlen zu ermöglichen. „Wir haben in den vergangenen fünf Jahren gemeinsam mit unseren Partnern sehr viel erreicht“, betont Dr. Stefan Engleder, CEO der ENGEL Gruppe. „Einige Verfahren sind inzwischen dem Stadium der Grundlagenentwicklung entwachsen und werden immer zahlreicher in Kundenprojekten realisiert. Diesem Trend tragen wir mit der neuen Struktur Rechnung.“

 

Schnittstelle zwischen Entwicklung, Branchen- und Automatisierungsexperten

ENGEL Composite Systems ist von jetzt an für die Projektierung von Composite-Anlagen und die Projektabwicklung in allen Ländermärkten verantwortlich. Damit bildet der neue Teilbereich für die Kunden von ENGEL eine wichtige Schnittstelle zwischen dem Technologiezentrum für Leichtbau-Composites, den Business Units und dem Geschäftsbereich Automation Systems. ENGEL Composite Systems hat ebenso wie das Technologiezentrum für Leichtbau-Composites seinen Sitz in St. Valentin. Matthias Mayr hat die Leitung dieses Teilbereichs übernommen.

Bislang wurden die verkauften Composite-Anlagen im Technologiezentrum für Leichtbau-Composites projektiert. Die steigende Nachfrage nach integrierten Leichtbaulösungen erfordere inzwischen jedoch eine Aufteilung zwischen dem konkreten Projektgeschäft und der Entwicklungsarbeit, so Dr. Christoph Steger, CSO der ENGEL Gruppe: „Wir stellen damit sicher, dass wir auch in Zukunft mit Intensität die Erforschung und Entwicklung neuer Verarbeitungsverfahren vorantreiben und auch weiterhin ein breites Technologiespektrum abbilden können.“

Das ENGEL Technologiezentrum für Leichtbau-Composites befasst sich mit allen derzeit zukunftsweisenden Composite-Technologien, von HP-RTM und SMC über die Verarbeitung von thermoplastischen Halbzeugen wie Organoblechen und Tapes bis hin zu reaktiven Technologien wie die In-situ-Polymerisation (T-RTM). Die hohe Automatisierungs- und Systemlösungskompetenz von ENGEL ist für die Entwicklung besonders wirtschaftlicher Lösungen für die Großserie ein wichtiger Erfolgsfaktor. Mit der v-duo bietet ENGEL eine gezielt für die Anforderungen der Composite-Industrie entwickelte eigene Maschinenbaureihe an. „Die Entwicklungsressourcen werden wir im Zuge der Neustrukturierung erhöhen“, so Engleder. Neuer Leiter des Technologiezentrums für Leichtbau-Composites ist Dr.-Ing. Norbert Müller.

Sowohl Matthias Mayr als auch Norbert Müller sind bereits seit vielen Jahren im ENGEL Leichtbauteam beschäftigt und bringen viel Erfahrung in ihre neuen Verantwortungen ein.

 

Peter Egger leitet Entwicklung von Spritzgießsondertechnologien

Peter Egger, der bisherige Leiter des Technologiezentrums für Leichtbau-Composites, wechselt in die ENGEL Anwendungstechnik an den Stammsitz Schwertberg. Als Director Advanced Technologies ist er für die Entwicklung, Markteinführung und Marktbegleitung von ENGEL Sondertechnologien, wie zum Beispiel clearmelt, foammelt oder optimelt, verantwortlich. Dem Composite-Leichtbau bleibt er als Vorstandsvorsitzender der VDMA-Arbeitsgemeinschaft Hybride Leichtbautechnologien weiterhin eng verbunden.

„Peter Egger hat das ENGEL Leichtbauzentrum von der ersten Stunde an mit sehr großem Engagement aufgebaut und schon innerhalb kurzer Zeit zum Erfolg geführt“, sagt Stefan Engleder. „Sowohl in der Kunststoff- als auch der Leichtbauindustrie hat er ENGEL in den Fokus der Composite-Entscheider gerückt und in den wichtigen Netzwerken etabliert. Wir danken ihm für die hervorragend geleistete Pionierarbeit.“

 

Quelle & Rückfragen

ENGEL AUSTRIA GmbH
Ludwig-Engel-Straße 1
4311 Schwertberg | Austria
www.engelglobal.com


PR-Office: Theodor-Heuss-Str. 85 | 67435 Neustadt | Germany Tel. +49 6327 9769902


Robert Machtlinger (FACC) neuer Leichtbau-Plattform Sprecher

Robert Machtlinger, Vorstandsvorsitzender der FACC AG ist neuer Sprecher der Leichtbau-Plattform A2LT. Bildquelle: FACC
Robert Machtlinger, Vorstandsvorsitzender der FACC AG ist neuer Sprecher der Leichtbau-Plattform A2LT. Bildquelle: FACC

22.06.2017

Beim mittlerweile 12. Plenumsmeeting der Leichtbauplattform A2LT (Austrian Advanced Lightweight Technology) wurde Robert Machtlinger, Chef des Flugzeugzulieferers FACC zum neuen Plattformsprecher gewählt. Er folgt damit Peter Bernscher, der zuvor als Vertreter der voestalpine Metal Forming Sprecher der A2LT war.

Für Robert Machtlinger ist Leichtbau ein wichtiger Treiber in der Mobilitätsindustrie:

„Leichtbau und dessen konsequente Weiterentwicklung wird ein wesentlicher Faktor bei der Umsetzung von zukünftigen Mobilitätsanforderungen sein. Die Forderung nach höherer Energieeffizienz ist ein zentrales Thema – die Anwendung von innovativen Leichtbaulösungen wird hierbei eine bedeutende Rolle spielen. Die Vorgaben in Richtung Klimaschutz und tendenziell steigende Treibstoffpreise verlangen neue Lösungen, die Transportmittel leichter, sparsamer, leistungsfähiger und sicherer machen.“

 

Vernetzung und Austausch über Spartengrenzen hinweg

A2LT unterstützt Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen, die sich mit Leichtbau befassen, durch ein umfangreiches Angebot an Austausch- und Kooperationsmöglichkeiten. Knapp 30 Unternehmen suchen zu den unterschiedlichsten Themen des Leichtbaus die Zusammenarbeit, um neue Konzepte, Technologien und Werkstoffe gemeinsam zu entwickeln.Robert Machtlinger sieht in der Leichtbauplattform große Vorteile für die wirtschaftliche Entwicklung:

„Die Leichtbauplattform A2LT bündelt in ihrem Netzwerk von Technologieunternehmen enormes Wissen und Innovationskraft. Für FACC als global tätiges Unternehmen in der Entwicklung und Fertigung von Leichtbaulösungen für die Luftfahrzeugindustrie ist der Netzwerkverbund von Kunststoff, Aluminium, Stahl u.v.m. wesentlich, um zukünftige Innovationen voranzutreiben.“

A2LT ist eine Plattform des Automobil-, des Kunststoff- und des Mechatronik-Clusters der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria sowie der Sparte Industrie der WKO und des AC Styria.

www.a2lt.at

 

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Das neue AC-quarterly ist da: Effiziente Mobilität - Hersteller forcieren Leichtbau und alternative Antriebe

AC-quarterly 2/2017

19.06.2017

Effiziente Mobilität: Hersteller forcieren Leichtbau und alternative Antriebe - Die neue Ausgabe der Quartalszeitschrift AC quarterly ist da!

Immer rascher finden Technologien, die wir gerade noch als „Mobilität der Zukunft“ bezeichnet hatten, ihre Anwendung in der Gegenwart. Elektro-, Gas- oder Brennstoffzellen - Antriebe sind ebenso bereits in der Gegenwart angekommen, wie die Digitalisierung und der 3-D Druck in der Autoproduktion. Das Tempo der Realisierung phantastischer Ideen wird immer höher und die Zulieferer müssen dieses Tempo aufnehmen und mithalten.

 

Download AC-quarterly 2/2017 (pdf)


Das AC-Qualifizierungsprogramm 2017/2018 ist da

AC-Qualifizierungsprogramm 2017/2018
AC-Qualifizierungsprogramm 2017/2018

14.04.2017

Ab sofort können die neuen Lehrgänge des Automobil-Clusters gebucht werden. Digitalisierung steht im Mittelpunkt wirtschaftlicher und technologischer Entwicklungen. Diesen Trend hat auch das neue Qualifizierungsprogramm des Automobil-Clustersmit einem neu konzipier ten Lehrgang aufgegriffen.

Im Mittelpunkt des neuen Lehrganges DTM (Digital Transfer Manager) steht die Vermittlung von Kompetenzen zur Entwicklung einer Digitalisierungsstrategie für Ihr Unternehmen. Besonders die Autoindustrie legt hier ein enormes Tempo vor. Eine Neuauflage des SME (Sales Management for Engineers) in Zusammenarbeit mit der LIMAK Austrian Business School finden Sie ebenfalls als exklusives Angebot in diesem Programmbuch.

Ob Grundlagenwissen oder Spezialisierung: Machen Sie Gebrauch von den zukunftsorientierten Lehrangeboten im Qualifizierungsprogramm 2017/2018 und bieten Sie Ihren MitarbeiterInnen die höchsten Ausbildungsstandards in der Automobilindustrie. Alle Angebote können auch als Inhouse-Lehrgänge in den Unternehmen durchgeführt werden.

 

Download AC-Qualifizierungsprogramm 2017/2018 (pdf)

 

Online-Anmeldung zu den Lehrgängen und Seminaren

www.automobil-cluster.at/veranstaltungen


A2LT auf der JEC World Paris

Leichtbaumesse JEC World 2017 in Paris.
Leichtbaumesse JEC World 2017 in Paris.

21.03.2017

Von 14. bis 16. März präsentierte die Leichtbauplattform A2LT österreichische Kompetenzen auf der internationalen Leichtbaumesse JEC World 2017 in Paris.

Die Stärken des Netzwerkes wurden den knapp 40.000 internationalen Besuchern und Ausstellern der JEC World 2017 in Paris präsentiert. A2LT war am Gemeinschaftsstand der Außenwirtschaft Austria (Halle 6 / Stand S78) vertreten.
Auch zahlreiche Aussteller präsentierten ihr Dienstleistungsangebot und freuten sich über viele interessante Gespräche.

Die Messe gilt als weltweit größtes und wichtigstes Forum für Verbundwerkstoffe und erfreut sich seit Jahren eines steigenden Zuwachses sowohl an Besuchern als auch an internationalen Ausstellern.

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Höchste Effizienz für anspruchsvolle Composite-Prozesse

Erstmalig wird eine ENGEL Maschine auf der JEC world live produzieren. Auf einer insert Vertikalmaschine werden Organobleche in extremer Dünnwandtechnik zu Gehäuseteilen verarbeitet. Fotocredits: ENGEL Austria
Erstmalig wird eine ENGEL Maschine auf der JEC world live produzieren. Auf einer insert Vertikalmaschine werden Organobleche in extremer Dünnwandtechnik zu Gehäuseteilen verarbeitet. Fotocredits: ENGEL Austria

02.02.2017

Mit zahlreichen Produktbeispielen und einer Live-Demonstration präsentiert ENGEL AUSTRIA auf der JEC world vom 14. bis 16. März in Paris wegweisende Composite-Anwendungen und gibt Einblicke in aktuelle Entwicklungsprojekte. In seinem eigenen Technologiezentrum für Leichtbau-Composites in St. Valentin, Österreich, arbeitet der Spritzgießmaschinenbauer gemeinsam mit Partnerunternehmen und Universitäten intensiv daran, wirtschaftliche Verfahren für die Herstellung von Hochvolumen-Leichtbauteilen zu entwickeln.

Live vor Ort: Verarbeitung von Organoblechen in extremer Dünnwandtechnik

Ob Notebooks, Tablets oder Smartphones: Bei der Herstellung von Handhelds liegt der Schlüssel zu weniger Gewicht und mehr Stabilität im Einsatz innovativer Composite-Materialien für die Gehäuse. Ziel einer Entwicklungskooperation von ENGEL AUSTRIA, Bond-Laminates (Brilon, Deutschland) – einem Unternehmen der LANXESS Gruppe – und LEONHARD KURZ (Fürth, Deutschland) ist es, zudem die Fertigungseffizienz deutlich zu steigern. Am Messetand von Bond-Laminates (Halle 5A, Stand J11) zeigen die drei Partner-unternehmen das revolutionäre Ergebnis ihrer Arbeit: Die Spritzgießfertigung eines äußerst robusten, einsatzfertigen Gehäuses mit hochwertiger Oberfläche in extremer Dünnwand-technik. Mit einer Wanddicke von nur 0,6 mm zeigt das Demonstrationsteil komplett neue Möglichkeiten auf.

Es ist das erste Mal, das eine ENGEL Maschine auf der JEC world live produzieren wird. Die hochautomatisiert arbeitende Fertigungszelle wurde gezielt für die von Bond-Laminates und LEONHARD KURZ entwickelte und patentierte Materialkombination aus einem thermoplasti-schen endlosfaserverstärkten Halbzeug (Tepex) und der IMD-Folie ausgelegt. Zur großserientauglichen In-mould-Dekoration von thermoplastischen Verbundbauteilen integriert die Systemlösung drei Verarbeitungstechnologien: ENGEL organomelt zur Formgebung und Funktionalisierung von thermoplastischen endlosfaserverstärkten Halbzeugen (Organoblechen) im Spritzgießprozess, ENGEL variomelt zur Optimierung der Oberflächenqualität durch die variotherme Werkzeugtemperierung und In-Mould-Decoration (IMD) zur optischen und funktionalen Veredelung von Oberflächen direkt im Spritzgießwerkzeug. Das Herz der Fertigungszelle bilden eine ENGEL insert 500V/130 single Spritzgießmaschine mit einer Rol-le-zu-Rolle-IMD-Einheit, ein ENGEL easix Sechsachs-Roboter, der das komplette Halbzeug- und Fertigteilehandling übernimmt, und ein Infrarot-Ofen zum Aufheizen der Organobleche, der ebenfalls von ENGEL entwickelt und gebaut wurde.

„Nur wenn von Beginn an alle Materialien und Anlagenkomponenten exakt aufeinander ab-gestimmt werden, können wir sowohl hinsichtlich der Bauteileigenschaften als auch der Fertigungseffizienz das Optimum erreichen“, betont Peter Egger, Leiter des Technologiezent-rums für Leichtbau-Composites von ENGEL. Auch wenn bei der Prozessentwicklung Maschinenbauer, Materialexperten und weitere Unternehmen zusammenarbeiten, erhält der Kunde von ENGEL Turn-key-Lösungen aus einer Hand. Als Generalunternehmer trägt ENGEL die Gesamtverantwortung, was in vielen Fällen die Projektierung und Inbetriebnahme beschleunigt.

 

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ENGEL auf der JEC world 2017: Halle 5A, Stand P49 und am Messestand von Bond-Laminates: Halle A5, Stand J11

 

Quelle und Kontakt

Martin Streicher

Group Marketing Director

ENGEL AUSTRIA GmbH

Ludwig-Engel-Straße 1

A-4311 Schwertberg/Austria

Tel.: +43 (0)50/620-3800, Fax: -3009

 

Susanne Zinckgraf

Manager Public Relations

ENGEL AUSTRIA GmbH

Ludwig-Engel-Straße 1

A-4311 Schwertberg/Austria

PR-Office: Theodor-Heuss-Str. 85, D-67435 Neustadt/Germany

Tel.: +49 (0)6327/97699-02, Fax: -03


Lieferanteninnovationstag bei SAPCO: Automobil-Cluster OÖ zu Gast bei iranischer Autoindustrie

Vertreter des Automobil-Clusters und des AußenwirtschaftsCenters mit dem Top-Management des größten iranischen Automobil-Zulieferers SAPCO. Bild: Automobil-Cluster
Vertreter des Automobil-Clusters und des AußenwirtschaftsCenters mit dem Top-Management des größten iranischen Automobil-Zulieferers SAPCO. Bild: Automobil-Cluster
Cluster-Manager Wolfgang Komatz, MSc im Gespräch mit Top-Managern von SAPCO. Bild: Automobil-Cluster
Cluster-Manager Wolfgang Komatz, MSc im Gespräch mit Top-Managern von SAPCO. Bild: Automobil-Cluster

12.12.2016

Als Türöffner begleitete der Automobil-Cluster (AC) der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria in Kooperation mit dem AußenwirtschaftsCenter von 4. – 6. Dezember seine Partner zu einem Lieferanteninnovationstag nach Teheran. Der Einladung des iranischen Zulieferers SAPCO (Supplying Automotive Part Company) folgten acht Unternehmen aus Oberösterreich und anderen Bundesländern. Neben SAPCO hatten die Firmen auch die Gelegenheit, weitere Zulieferfirmen im Iran kennen zu lernen.

Wirtschaftslandesrat Dr. Michael Strugl: „Oberösterreichs Automobil-Zulieferer gehören zu den ersten, die im Iran gute Kontakte knüpfen. Dieser Vorsprung birgt wirtschaftlich viele Vorteile für den Einstieg am lukrativen iranischen Automobilmarkt.“

 

Wie schon bei anderen internationalen Lieferanteninnovationstagen hatten auch diesmal die Partner-Unternehmen des Clusters die Möglichkeit, mit ihren Technologien direkt beim Herstellern bzw. dem größten iranischen Zulieferer vorstellig zu werden. Beim VIP-Rundgang interessierte sich auch das Management von SAPCO für die österreichischen Technologien.

 

Österreichische Technologien gefragt

Besonders gefragt sind die innovativen Technologien aus Oberösterreich, denn der Iran hat nach der Aufhebung der Sanktionen einen großen Nachholbedarf. Anhand der Firmenprofile wählte SAPCO Unternehmen zur Präsentation in Teheran aus, deren Produkte und Dienstleistungen für eine Zusammenarbeit in Frage kamen. Interessant waren für SAPCO vor allem neue Technologien in den Bereichen Materialentwicklung, Produktionsprozesse, Modul- und Teilelieferanten, Werkzeug- und Anlagenbau sowie Engineering-Dienstleistungen. Unternehmen wie Fill, Rübig, Rehau, Rico, Starlim/Sterner u.a. nahmen die Chance wahr, erste Kontakte mit der Autoindustrie im Iran herzustellen. Organisiert wurde das Treffen vom Automobil-Cluster OÖ in Zusammenarbeit mit dem AußenwirtschaftsCenter, dem AC Styria und Bayern Innovativ. Karl Großalber ist für Starlim/Sterner in den Iran gereist: „Für uns waren die B2B Gespräche äußerst interessant, weil die Anforderungen ähnlich sind, wie auf anderen Märkten. Der iranische Markt befindet sich aber in einer besonderen Aufbruchsstimmung, was bedeutet, dass man noch sehr viel mitgestalten kann. Da wir das erste Mal im Iran sind, sind wir sehr froh über die ausgezeichnete Organisation durch den Automobil-Cluster.“

 

Weitere Iranische Unternehmen an AC-Partnerfirmen interessiert

Der Automobil-Cluster organisierte für die Teilnehmer neben der Technologiepräsentation bei SAPCO auch den Besuch weiterer automotiver Unternehmen in Teheran, wie Iran Khodro, dem größten Automobilhersteller im Nahen Osten. Für RÜBIG waren die Einzelgespräche durchaus erfolgreich. Peter Buchegger, der die Division RÜBIG Anlagentechnik am Lieferanteninnovationstag vertrat, ist zufrieden: „In unseren Gesprächen stellten wir fest, dass das Interesse der Iraner an unseren Technologien sehr groß ist und eine Zusammenarbeit durchaus möglich wäre. In manchen Bereichen müssten unterschiedliche Standards der Technologien aber angepasst werden. Ein Getriebehersteller, der zu Iran Khodro gehört, zeigte sich ebenfalls sehr interessiert an unseren Verfahren, die für seine geplante Produktion eines neuen Getriebes deutliche Vorteile bringen würden.“

Wolfgang Komatz, Manager des Automobil-Clusters traf in Teheran führende Manager von SAPCO und weiteren fünf wichtigen Zulieferern: „Wir werden die guten Beziehungen weiter ausbauen. Gemeinsam mit dem AußenwirtschaftsCenter pflegen wir die Kontakte und halten unsere Partnerfirmen weiter auf dem Laufenden über die Entwicklungen der Autoindustrie im Iran. Neben den Lieferanteninnovationstagen unterstützen wir auch Partner-Unternehmen, die sich im Iran niederlassen wollen, zusätzlich mit unserem Markteinstiegsprogramm „Roadmap to Iran“.

 

Iran unter den Top 10 der asiatischen Automobilindustrie

Im Jahr 2014 wurden 1,2 Millionen Autos, Busse und LKW produziert. Dies entspricht einem Wachstum von ca. 60 Prozent im Vergleich zu 2013 und ordnet den Iran als den 18. größten Automobilhersteller weltweit und an zehnter Stelle in Asien ein. Dieses Wachstum gegenüber 2013 ist mit den damaligen Sanktionen über den Iran erklärbar. Gleichzeitig hat das Industrieministerium die Automobilindustrie gestützt und es wurden Kaufbarrieren für inländisch produzierte Autos reduziert. Ca. 500.000 Menschen arbeiten in der Automobilindustrie und machen sie – nach der Ölindustrie - zum zweitgrößten Arbeitgeber im Land. Die größten iranischen OEMs sind Iran Khodro und Saipa, die der Automobil-Cluster bereits im September 2015 besuchte. Weiter will der Iran bis zum Jahr 2025 in Asien unter den Top 5 Automobilhersteller sein. Das würde eine jährliche Produktion von 3 Millionen Fahrzeugen bedeuten.

 

Rückfragen-Kontakt

Michael Herb, MSc (+43 732) 77 20-151 03, (+43 664) 600 72-151 03, michael.herb@ooe.gv.at  

 

Quelle

Oö. Landeskorrespondenz

Amt der Oö. Landesregierung

Direktion Präsidium

Abteilung Presse

4021 Linz, Landhausplatz 1


Leichtbau und Composite-Werkstoffe – Einzigartiges FH-Studium an der FH OÖ in Wels

12.12.2016

Im Herbst 2016 startete das neue FH-Bachelor-Studium „Leichtbau und Composite Werkstoffe“ an der FH OÖ Fakultät für Technik und Angewandte Naturwissenschaften in Wels. 20 Studienplätze wurden dafür vom Bund genehmigt. Dieses Vollzeit-Studium dauert 6 Semester und ist in dieser Form in Österreich einzigartig.

Es ist geplant den Studiengang Leichtbau und Composite-Werkstoffe am Montag unterrichtsfrei zu gestalten. Dies soll die Einbindung von Studenten aus der Industrie erleichtern. Studiengangsleiter DI Dr. Roland Hinterhölzl stellte das Konzept im Rahmen eines Plenumsmeetings der Leichtbauplattform A2LT 30 Partnerunternehmen aus der Industrie vor, welche genau die Zielgruppe für künftige Absolventen darstellen. Gerade im Bereich der Forschung kann die Kooperation der A2LT mit der FH OÖ genutzt werden, um die führende Position des Standorts weiter zu fördern. Ein ausführlicher Überblick zum Studiengang Leichtbau und Composite-Werkstoffe steht als Download zur Verfügung bzw. finden Sie weitere Informationen auf der Homepage der FH OÖ.


automotive.2016 in Linz: Neue Architektur für die Mobilität der Zukunft

Knapp 250 Teilnehmer aus der Zulieferbranche tauschten sich bei der automotive.2016 in Linz zu Themen wie Leichtbau, Digitalisierung, Design der neuen Mobilität und Internationalisierung aus. Foto: Automobil-Cluster
Knapp 250 Teilnehmer aus der Zulieferbranche tauschten sich bei der automotive.2016 in Linz zu Themen wie Leichtbau, Digitalisierung, Design der neuen Mobilität und Internationalisierung aus. Foto: Automobil-Cluster
Wolfgang Komatz, MSc, Manager des Automobil-Clusters OÖ. Foto: Automobil-Cluster
Wolfgang Komatz, MSc, Manager des Automobil-Clusters OÖ. Foto: Automobil-Cluster

06.10.2016

Zu seiner Jahreskonferenz „automotive.2016“ begrüßte der Automobil-Clusters der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria am 5. Oktober in Linz Vertreter der heimischen und internationalen Automobilwirtschaft. Zu diesem Austausch über die Zukunft der Mobilität kamen 250 Gäste aus der Branche in die voestalpine Stahlwelt.

Autos werden in Zukunft anders gebaut. Straßen werden andere Aufgaben bekommen und das Miteinander der Verkehrsteilnehmer wird im Mittelpunkt stehen. So lassen sich die bei der automotive.2016 diskutierten Zukunftsszenarien der Mobilität kurz zusammenfassen. Referenten von BMW Group, Morgan Motors, Continental Automotive und Magna Steyr zeigten ihre Konzepte der Mobilität von morgen. Großes Interesse fand auch das Thema Internationalisierung – der amerikanische Zuliefermarkt stand hier im Mittelpunkt.

 

Weniger Gewicht – mehr Möglichkeiten

Nach außen hin nicht sehr offensichtlich, jedoch ein unverzichtbarer Faktor für zukünftige energiesparende Fortbewegung ist der Leichtbau. Die Veränderungen in diesem Bereich werden sich nicht schlagartig im Straßenbild abzeichnen. Dennoch ist der Leichtbau ein wichtiger Beitrag zu einer neuen Gesamtarchitektur der Mobilität. Siegfried Kroll von der BMW Group stellte in diesem Zusammenhang die Leichtbaukonzepte von BMW vor, die bald den Weg von der Oberklasse in die Mittelklasse finden werden.

Ein inspirierender Beitrag zum Leichtbau kam von Charles Morgan, dem Gründer von Morgan Motors. Das Unternehmen fertigt seit Jahrzehnten in Handarbeit Fahrzeuge an, deren Struktur zu einem beachtlichen Teil aus Holz besteht. Ein Auto vom Tischler wird in der Serienfertigung zwar keinen Platz finden, dennoch lieferten die Ideen von Charles Morgan zum Thema „ Design und Handwerk in der Automobilfertigung“ interessante Ansätze.

 

Wird Wasser das neue Benzin?

Leichte Strukturen sind die Voraussetzung, um neuen Antriebsformen den Weg zu bereiten. Elektromotoren und alternative Energielieferanten wie z.B. die von Magna Steyr präsentierte Wasserstoffzelle als Energielieferant für den Elektromotor könnten nicht nur energiesparend sondern auch absolut emissionsfrei für die Fortbewegung auf unseren Straßen sorgen. Magna Steyr stellte auf der automotive.2016 den Prototypen eines Wasserstoff-Fahrzeuges sowie das zugrunde liegende Antriebskonzept vor. Die Infrastruktur mit Wasserstofftankstellen wäre vorhanden.

 

Straßenarchitektur: Von der Unterlage zum Datenversorger

Durch das Vernetzen von Fahrzeugen, Infrastrukturbetreibern und anderen Serviceanbietern in einem gewaltigen Datennetz, bekommt auch das Straßennetz neue Aufgaben. Ein Vernetzen der Fahrzeuge lässt sich nur umsetzen, wenn auch das Straßennetz dafür ausgerüstet ist. „Smart Cities – Smart Roads – Smart Maps“ stellte Jürgen Schweiger von Continental International in seinem Vortrag vor. Der Experte für Intelligent Transportation Systems zeigte in seinem Ausblick eine smarte Welt der Mobilität, auf die wir uns freuen dürfen.

Auch der Automobil-Cluster befasst sich mit der Entwicklung von smarten Elementen des Verkehrs. Mit der Initiative Connected Mobility des Automobil-Clusters gemeinsam mit dem IT-Cluster ist eine Plattform für Unternehmen aus dem automotiven und dem IT-Sektor entstanden, die eine intensive Zusammenarbeit zur Entwicklung neuer Komponenten für die Vernetzung ermöglicht. Die Initiative mit derzeit 25 Partnerunternehmen stellte sich mit neuen Ideen den Zulieferunternehmen auf der automotive.2016 vor. „Mit dieser Digitalisierungs-Offensive bereiten wir für unsere Partnerfirmen den Boden auf, damit innovative Technologien für die Autos der Zukunft kosteneffizient und zeitgerecht entstehen können“, so Automobil-Cluster Manager Wolfgang Komatz am Rande der Konferenz.

 

Internationalisierung tut österreichischen Firmen gut

Im Mittelpunkt der Podiumsdiskussion zum Thema „Internationalisierung“ stand der US-amerikanische Markt. Firmen wie Pollmann und Ebner Industrieofenbau sind seit Jahren/Jahrzehnten in den USA erfolgreich angesiedelt und diskutierten gemeinsam mit Experten des Außenwirtschaftscenters und Wirtschaftslandesrat Dr. Michael Strugl über die Vorteile, die ein US-Standort auch für den Standort Oberösterreich bedeuten kann. Besonders das gute Ansehen österreichischer Firmen sowie die Qualität der Produkte und die Innovationskraft der Technologien versprechen einen guten Erfolg für Unternehmen aus der Zulieferbranche, die sich für einen Gang in die USA interessieren.

 

Absprung in die Zukunft – Alexander Pointner zur Digitalisierung

Wer hoch hinaus will, kann auch im Sport nicht mehr auf die Digitalisierung verzichten. Alexander Pointner, ehemaliger Cheftrainer des österreichischen Schisprung-Nationalteams, gehört zu den Pionieren der Digitalisierung in Österreich. Er schilderte seine mutigen Ideen, als Trainer neue Wege mit neuer Technik zu gehen. Für die Vertreter der Automobilbranche zeigte Pointner seinen Zugang zur digitalen Mobilität anhand des voll digital ausgestatteten Tour-Busses des Schisprung-Nationalteams.

 

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Ultraleichte Hydraulikzylinder

Ultraleichte Hydraulikzylinder von MARK
Ultraleichte Hydraulikzylinder von MARK
Bild: MARK
Firmenchef Rudolf Mark und Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl präsentieren einen ultraleichten Hydraulikzylinder.
Innovation aus Oberösterreich: Firmenchef Rudolf Mark und Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl präsentieren einen ultraleichten Hydraulikzylinder.
Bild: Land OÖ/Kauder

04.10.2016

Herkömmliche Hydraulikzylinder werden meist aus Stahl erzeugt. Ein Metallrohr wird mit zwei Endteilen verschweißt bzw. verschraubt. MARK hat jeden Einzelteil des Zylinders neu durchdacht und konstruktions- und materialseitig optimiert. Die Zylinderrohre stellt MARK nun in einem patentierten Wickelverfahren aus Carbonfaser her.

Die Firma MARK in Spital am Pyhrn produziert seit 1920 Metall-Tiefziehteile. Im Jahr 2008 führte eine neue Idee – Hydraulikzylinder in Leichtbauweise – zur Gründung der MARK Hydraulik GmbH. Ob nun doppelwirkende Zylinder oder Plungerzylinder, die MARK Hydraulik GmbH entwickelt und konstruiert alle Arten Hydraulikzylinder. Das Besondere daran: die Zylinder von MARK sind deutlich leichter als herkömmliche Zylinder, dank verschiedener Entwicklungen mittlerweile um bis zu 70 Prozent.

Neu durchdachte patentierte Lösungen
Wie Stahl dehnt sich auch die Carbonfaser, sie wird daher nach dem Wickelvorgang und beim Zusammenbau gespannt. Sowohl für diese Vorspannung als auch für die Ölzuführung wurden bereits Patente erteilt. Bei den – ebenfalls patentierten – Endkappen griff Mark auf sein 100-jähriges Tiefziehwissen zurück. Diese tiefgezogenen Metallkappen kompaktieren den Carbonmantel an den Zylinderenden.

Deutliche Vorteile für Kunden
„Die höheren Anschaffungskosten werden durch die erhöhte Funktionalität und die Energieersparnis bei der Anwendung rasch ausgeglichen“, sagt Ing. Alfred Kindl, der bei MARK die Entwicklungen koordiniert. Denn neben dem reduzierten Gewicht, der schlanken Bauform und dem damit verbundenen einfacheren Einbau überzeuge die Kunden auch die weitgehende Korrosionsfreiheit der Zylinder, so Kindl.

MARK setzt auf Kooperation
Für die Entwicklung der ultraleichten Hydraulikzylinder setzte MARK auf ein Team aus Technikern, Metallurgen, Kunststoff-Spezialisten und Forschern. Die Zusammenarbeit mit Partnern aus der Industrie ist für das Unternehmen eine Selbstverständlichkeit. So ist MARK auch Mitglied in der Leichtbauplattform A2LT, Austrian Advanced Lightweight Technology. Partner aus der Plattform waren an der Entwicklung beteiligt.

www.markhydraulik.at


Oberösterreich bei den Wirtschaftsgesprächen in Alpbach

01.09.2016

Am 31. August fand in Alpbach die oberösterreichische Breakout Session zum Thema "Innovationsfähig Bleiben – Beispiel Wachstumsmarkt Leichtbau" statt. Leichtbau wurde als Zukunftsthema für Zentraleuropa diskutiert. Experten aus Österreich, Deutschland und Großbritannien gaben einen Überblick über die aktuelle und zukünftige Rolle von Zentraleuropa beim Thema Leichtbau. Veranstalter waren die oö. Wirtschaftsagentur, die Wirtschaftskammer Oberösterreich und die Industriellenvereinigung Oberösterreich. 

Jan Dannenberg, Berylls Strategy Advisors
explained that there are three reasons for the increasing importance of lightweight design in the automotive industry: To reach the CO2 targets, to compensate the additional weight of electric and hybrid vehicles as well as the additional weight of driver assistant systems and comfort equipment. The market of lightweight body design will increase until 2025 up to 100bn€. A stronger connection of material, process and function will be necessary to improve innovations. European OEMs and suppliers are innovation leaders, but China is on the rise. A global footprint will be more important in future to secure this position.

Robert Machtlinger, FACC
gave an interesting overview about the changes in aerospace market. Customer expectations and behavior regarding comfort and longer distance flights got more important. At the same time the cost structure of airlines changed significantly as fuel prices increased and ticket prices decreased. As a consequence the composite demand in airplanes was growing in the last years. He pointed out that a mass production with a fully automated manufacturing and inspection of structures made out of composite will be one of the future challenges. New materials and technologies will be necessary to meet the needs of the industry regarding efficiency

Peter Pirklbauer, Airbus
gave a deep insight in the possibilities of 3D printing as well as the current applications at Airbus. The advantages of 3D printing are obvious: less usage of material and energy, greater design freedom as well as independently of number of units. Nevertheless numerous topics have to be solved such as usable materials. Airbus uses the “LaserCUSING” technology which allows the usage of several metal materials, such as titanium alloys. The manufacturing process is fully digitally. Pirklbauer predicted a fast increase of 3D printing within the next years. He summarized that this technology will replace or complement conventional manufacturing methods in many industries such as vehicle construction, manufacturing and engineering which are important for Central Europe.

Amar Affan, AFFAN
innovative Structures, lighted lightweight construction from the perspective of architecture. He gave interesting case examples of innovate lightweight architecture with carbon fibre usage in the structure and gave an overview about the production methods, possibilities, maintenance as well as the problems and current borders. A comparison of traditional construction methods with structural carbon constructions shows the various options as well as the advantages of each method regarding design, flexibility, construction time and costs. A glance at the past illustrates how the structural composite production started.

Presentation of Amar Affan

In future the importance of lightweight design will increase in many industries. New production methods and applications will open new opportunities. Central Europe is now one of the innovation leaders, but other regions are catching up. The ongoing efforts need to be strengthened to stabilize the current position.


Technologiegespräche beim Forum Alpbach: Zukunftsthema Leichtbau

(v.l.) Oö. Forschungs-Landesrat LH-Stv. Mag. Thomas Stelzer, die Tiroler Wirtschafts-Landesrätin Patrizia Zoller-Frischauf, oö. Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl und Staatssekretär Dr. Harald Mahrer beim oö. Abendempfang im Rahmen des Forums A
(v.l.) Oö. Forschungs-Landesrat LH-Stv. Mag. Thomas Stelzer, die Tiroler Wirtschafts-Landesrätin Patrizia Zoller-Frischauf, oö. Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl und Staatssekretär Dr. Harald Mahrer beim oö. Abendempfang im Rahmen des Forums Alpbach; Foto: APA-Fotoservice/Pichler

29.08.2016

Der international besetzte Arbeitskreis zum Thema "Zukunftstechnologie Leichtbau“ war Highlight des Oberösterreich-Programms bei den diesjährigen Technologiegesprächen im Rahmen des Europäischen Forum Alpbach von 24. bis 26. August. Den gesellschaftlichen Höhepunkt bildete der schon traditionelle Oberösterreich-Empfang mit mehr als 100 Gästen. Die Veranstaltungen wurden von der Business Upper Austria, gemeinsam mit der WKO OÖ, der Industriellenvereinigung OÖ und dem Land Oberösterreich organisiert. Die Optimierungspotenziale beim Leichtbau sind noch lange nicht ausgeschöpft. Hier ergeben sich Chancen insbesondere für Oberösterreichs Unternehmen.

Peter Bernscher, MBA, Vorstandsmitglied voestalpine Metal Forming GmbH und Sprecher der Leichtbauplattform A2LT (Austrian Advanced Lightweight Technology) leitete den oö. Arbeitskreis mit den Referenten Frank M. Rinderknecht (Gründer Rinspeed AG, Schweiz), Dr. Johannes Staeves (BMW Group, Deutschland), Esther Lind (voestalpine Edelstahl GmbH), Patrick Kim, Ph.D. (Brückenbauer und Technosoph) sowie die Universitätsprofessoren Dr.-Ing. Alois Schlarb (TU Kaiserslautern) und DI Dr. Martin Schagerl (JKU Linz).

 

Beleuchtet wurde unter anderem die Vorreiterrolle der Luftfahrtindustrie. Hier kann z.B. die Automobilbranche viel daraus ableiten. Die Conclusio: Erfolgsentscheidend für die Zukunft sind Wirtschaftlichkeit und interdisziplinäre Zusammenarbeit. Die größte Herausforderung wird die wirtschaftliche Verbindung der Hebung von Optimierungspotenzialen sein, aber auch das Finden völlig neuer Ansätze. Eine enge Zusammenarbeit verschiedenster Disziplinen wird maßgeblich den Erfolg zukünftiger neuer Ansätze mitbestimmen.

 

Hier finden Sie die Fotos des oberösterreichischen Stipendiatentreffens 

 

Hier finden Sie die Fotos des Abendempfangs.


Leichtbau grenzenlos

11.07.2016

8. Landshuter Leichtbau-Colloquium (LLC)

8. / 9. März 2017

Hochschule Landshut

Das Landshuter Leichtbau-Colloquium (LLC) hat sich mittlerweile zum Branchentreff etabliert. Es ist ein werkstoff-, konstruktions- und produktübergreifendes Forum, um ausgewählte Leichtbaukonzepte und -lösungen zu präsentieren. Die Veranstaltung wird im Turnus von zwei Jahren an der Hochschule Landshut organisiert. Neben Fachvorträgen aus Forschung und Praxis bietet eine begleitende Fachausstellung den Teilnehmern aktuelle Lösungen und Entwicklungen aus dem Bereich des Leichtbaus.

Trotz einer stetig wachsenden Globalisierung der Wirtschaft, stößt der länder-, branchen- und auch technologienübergreifende Austausch von Forschungserkenntnissen und innovativen Entwicklungen häufig an Grenzen. Der Leichtbau-Cluster hat sich daher beim 8. Landshuter Leichtbau-Colloquium mit dem Titel „Leichtbau grenzenlos“ zum Ziel gesetzt, diese Barrieren zu überwinden. Dies erfolgt auch durch die Zusammenarbeit mit Netzwerken und Partnern aus Österreich und der Europaregion Donau-Moldau.

Call for Papers
Interessierte Referenten, Wissenschaftler und Praktiker aus dem In- und Ausland sind herzlich eingeladen, Vortragsthemen beim Leichtbau-Cluster einzureichen. Es besteht auch die Möglichkeit, einen Fachbeitrag im begleitenden Tagungsband zu veröffentlichen.
Die Inhalte sollen die Vielfältigkeit der aktuellen Leichtbau-Entwicklungen in unterschiedlichen Branchen und unter Einsatz verschiedener Werkstoffe, Konstruktionen, Simulations- und Fertigungstechnologien widerspiegeln. Einen erfolgreichen Ansatz, Grenzen zu überwinden und technologische Kompetenzen länderübergreifend zu nutzen, bieten internationale Forschungsprojekte, u.a. gefördert durch öffentliche Förderprogramme; im Colloquium sollen Beispiele vorgestellt und Ergebnisse präsentiert werden.
Nähere Infos zum Call for Papers

Vortragsanmeldung bis 09. September 2016

Mehr Infos zum Leichtbau-Colloquium


Gruppenstand auf der JEC World 2017

02.06.2016

Die im März 2016 erfolgreich durchgeführte Zukunftsreise Composites hat bei den österreichischen Teilnehmerinnen und Teilnehmern großes Interesse am Verbundstoffmarkt Frankreich, der zu den innovativsten weltweit zählt, gezeigt.

Besonders beeindruckt waren diese auch von der internationalen Fachmesse JEC World Composites, auf der zahlreiche österreichische Firmen ausstellen.

Die Veranstaltung erfolgt im Rahmen der Internationalisierungsoffensive go-international, einer Initiative des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft und der Wirtschaftskammer Österreich.

Nehmen auch Sie die Vorteile einer Teilnahme an der internationalen Leitmesse für den Composites-Bereich, die vom 14.-16. März 2017 wieder die wichtigsten Firmen aus der Branche auf dem Messegelände Parc des Expositions im Norden von Paris zusammenbringen wird, wahr.

Die JEC World 2017 ermöglicht Ihnen Kontakte zu 37.000 Fachbesucherinnen und Fachbesuchern aus 100 Ländern aus den Bereichen Verbundwerkstoffe, Luft- und Raumfahrttechnik, Flughafenbau, Öl- und Gasindustrie, Windenergie, Automatisierung, Maschinenindustrie, Oberflächentechnik, Qualitätssicherung, Werkzeug- und Werkzeugmaschinenindustrie sowie Bau und Infrastruktur. Sie treffen auf 1.300 Ausstellende, darunter internationale Marktplayer wie Safran, Renault, PSA, Hutchinson, Plastic Omnium u.v.m.

Nützen Sie Ihre Chance und knüpfen Sie mit Ihrer Teilnahme am Gruppenstand der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA wichtige Kontakte.

Mehr Informationen 
Anmeldeformular


Zukunftsreise Leichtbau - Leichtbauplattform A2LT besucht CFK-Valley in Stade

Bild: Kunststoff-Cluster
Höhepunkt der Leichtbau-Reise war der Besuch der Airbus-Produktion, Bild: Kunststoff Cluster

18.11.2015

In Zusammenarbeit mit der Wirtschaftskammer Oberösterreich organisierte der Automobil-Cluster gemeinsam mit dem Kunststoff-Cluster die Studienreise „Leichtbau“ in das deutsche CFK-Valley in Stade nahe Hamburg. Von 10. bis 12. November 2015 konnten die Teilnehmer der Reise das Kohlefaser-Stärkefeld rund um den Airbus Konzern in Stade kennenlernen.

Nach MAI-Carbon im letzten Jahr stand bei der diesjährigen Leichtbau-Tour das CFK-Valley E.V. im Mittelpunkt. Von der Hochschule und verschiedenen Forschungseinrichtungen über Rohmaterial- und Halbzeughersteller, die Airbus-Produktion von A350, A380 und Eurofightern bis hin zur weltweit einzigartigen industriellen Recyclinganlage für CFK finden sich alle Betriebe der Wertschöpfungskette im CFK-Valley.

Firmen wie die CarbonXT GmbH, die DOW Deutschland Anlagengesellschaft mbH, Hexcel Composites GmbH, Airbus Deutschland, das Prüfinstitut GMA Werkstoffprüfung GmbH und das Forschungszentrum CFK Nord begrüßten die Besucher aus Österreich.

40 Teilnehmer, darunter 15 Partner der Leichtbauplattform A2LT (Austrian Advanced Lightweight Technology) erhielten bei den Firmenführungen interessante Einblicke und die Möglichkeit, ihre branchenspezifischen Netzwerke um bedeutende Kontakte zu erweitern.

Aufgrund des sehr positiven Feedbacks der mitreisenden Firmen planen die beiden Cluster und die Wirtschaftskammer bereits die nächsten Leichtbau-Ziele für das kommende Jahr in Nordamerika und Großbritannien.

 

Rückfragen-Kontakt: Wolfgang Komatz, MSc, Business Upper Austria – OÖ Wirtschaftsagentur GmbH wolfgang.komatz@biz-up.at, Telefon: +43 732 79810-5081

 

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