Sujet Leichtbauplattform A2LT © iStock/Rosel Eckstein/pixelio.de
Sujet Leichtbauplattform A2LT © iStock/Rosel Eckstein/pixelio.de

Ökonomische Bedeutung

Die Ökonomin Anna Kleissner hat 2022 europaweit erstmalig die volkswirtschaftliche Bedeutung des Leichtbaus berechnet. Ein Update der Studie 2024 mit den aktuellsten verfügbaren Daten aus dem Jahr 2022 hat das ökonomische Schwergewicht Leichtbau bestätigt und die Bundesländer Oberösterreich und Steiermark als Hotspots identifiziert.

Stärkefeld bestätigt

Das Update bestätigt die gewichtige Rolle des Leichtbaus in Österreich. Laut der aktualisierten Studie hängen Wertschöpfungsbeiträge in Höhe von 11,9 Milliarden Euro unmittelbar mit dem Leichtbau zusammen. Darüber hinaus werden mit jedem im Leichtbau erwirtschafteten Euro österreichweit weitere 0,70 Euro Wertschöpfung in der vor- und nachgelagerten Wertschöpfungskette ausgelöst. Insgesamt sind folglich knapp 20,3 Milliarden Euro dem Leichtbau zuzurechnen. In Beschäftigtenzahlen ausgedrückt sichert der Leichtbausektor direkt rund 113.000 Arbeitsplätze. Zudem sichert ein Job weitere 0,6 Arbeitsplätze in anderen Wirtschaftsbereichen, sodass insgesamt 181.400 Jobs durch Leichtbau abgesichert werden.

Hotspots in Österreich

Zu den Leichtbau-Hotspots auf Bundesländerebene zählen Oberösterreich und die Steiermark. Die direkten, d. h. die unmittelbar ausgelösten, Effekte dort fallen mit einem Anteil von 4,57 Prozent bzw. 4,54 Prozent der regionalen Wirtschaftsleistung am höchsten aus. Das spiegelt sich auch in den Beschäftigungsanteilen wider. Die höchsten Anteile an den Erwerbstätigen hat Oberösterreich mit 3,44 Prozent, gefolgt von der Steiermark mit 2,93 Prozent.

Der Studienbericht zur Studie „Die volkswirtschaftliche Bedeutung des Leichtbaus in Österreich“ ist auf Anfrage verfügbar.

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